Samstag, 16. Juli 2011

Krafttier

Krafttier ist ein Begriff für ein Geistwesen in Tierform, das in der Esoterik und im Neoschamanismus imaginiert wird. Es wird als spiritueller Wegbegleiter in Tiergestalt oder als Seelengefährte beschrieben.

Krafttiere werden in der Esoterik auch Totemtiere oder Geisttiere genannt.

Bildquelle: http://en.wikipedia.org/wiki/Jiminy_Cricket
Jiminy ist der Begleiter Pinochios, der in der gleichnamigen Disney-Verfilmung die Rolle von Pinochios Gewissen übernimmt. (Anmerkung von mir O.U.)

Ursprung der Krafttiere

Die Idee der Krafttiere wurde aus nordamerikanischen Stammesreligionen übernommen und aus den schamanistischen Kulturen Sibiriens und der Arktis, in denen Schutzgeister in Tiergestalt vorkommen. In der Mythologie dieser Völker spielen Tiere eine bedeutende Rolle und werden zumeist als beseelt angesehen. In anderen Kulturen in denen Schamanismus auftritt, zum Beispiel in Südamerika, glaubt man ebenso wie in der Arktis und Sibirien an Hilfsgeister, die als Seelen verstorbener Ahnen, Pflanzen- oder Tiergeister gesehen werden. In Australien und Nordamerika sind die Schutzgeister überwiegend tiergestaltig.

Die Tiere, die dem Schamanen in seiner Trance als Geister erscheinen, werden als Hilfsgeister und Schutzgeister angesehen. Solche Geister (spiritus familiaris) unterscheiden sich von den göttlichen oder halbgöttlichen Wesen, die der Schamane in seinen Sitzungen anruft.

Krafttiere haben nach den Lehren verschiedener Formen des Schamanismus große Macht in den jenseitigen Ober- und Unterwelten. Sie sollen dem Schamanen helfen sich in diesen Welten zurechtzufinden und diese Welten zu verstehen. Auch werden diese Wesen angerufen um die Seele des Menschen auf Reisen in diesen Welten zu begleiten, zu beschützen, zu heilen und zu führen.

Der Schamane verfügt zumeist über mehrere Hilfsgeister in Tierform, die ihn bei seinen Aufgaben, dem Besuch geistiger Welten und dem Heilen von Krankheit, Elend und Unglück unterstützen (siehe Seelenreise). Der Schamane fällt hierbei in eine Trance und besichtigt imaginativ geistige Welten, wo er z.B. um die Rückkehr menschlicher Seelen bittet, die von bösen Geistern gefangen wurden.

Einige Schamanen haben nur einen Hilfsgeist in Tierform, andere eine ganze Armee. So haben Schamanen der nördlichen Ostjaken nur einen Tiergeist, den Bären, während im nördlichen Grönland ein Schamane bis zu fünfzehn Hilfsgeister hat. Bei einigen Völkern ist der Schamane umso mächtiger, je mehr Hilfsgeister er hat. In der Mythologie der Inuit kommen die Tiergeister aus freiem Willen herbei, wenn der Schamane sich als würdig erweist.

Bedeutung verschiedener Tiergeister

Die Schamanen Sibiriens und der Arktis, deren verschiedene Völker einem gemeinsamen mythologischem Kulturkreis angehören, verkehren mit Geistern aus der Natur wie Wölfen, Elchen, Bären, Raben, Fischen, Pferden, Schlangen und Vögeln.

Bei den Nenzen, Tschuktschen und Ewenken spielen Rentiere, Füchse, Bären und Wölfe traditionell eine wichtige Rolle in Mythen und Geschichten.

Das Verhältnis des Schamanen zu den Tiergeistern kann je nach Volk variieren, jedoch besteht immer eine enge Beziehung, die vom Verhältnis eines Wohltäters zu seinem Schützling bis zum Verhältnis eines Dieners zu seinem Herren reicht.

Die Rolle, die Tiere in der schamanischen Sitzung spielen, zeigt sich in der Einleitung der Sitzung und der Vorbereitung von Himmels- oder Unterweltsreisen, während der der Schamane unter anderem das Verhalten von Tieren nachahmt und Tierschreie imitiert.

In den verschiedenen Stämmen der Arktis und Sibiriens werden bestimmte Tiergeister traditionell überliefert, die auch je nach Stamm verschiedene Rollen und Bedeutungen haben: Der Schamane soll z.B. in Form des Tieres selbst in Tranceerlebnissen in den jenseitigen Geistwelten reisen können, feindliche Wesen bekämpfen, oder die Tiere begleiten ihn bei seinen magischen Aufgaben. Eine wichtige Aufgabe des Schamanen arktischer Völker in Bezug auf Tiere ist es z.B., den Herrn der Tiere bei einer Seelenreise zu treffen und über Jagdbeute zu verhandeln. Bei den Ewenken ist dieser Herr der Tiere der Bär, der auch als das höchste Wesen angesehen wird. Bei den Völkern Nordostsibiriens und bei Inuitgruppen Alaskas, Kanadas und Grönlands hat der Rabe eine wichtige Rolle als Urahn der Menschen, Erschaffer der Erde und Kulturbringer.

Krafttiere in der Esoterik

Im esoterischen Zusammenhang in der westlichen Kultur spielen Krafttiere eine ähnliche Rolle wie die Tiergeister in ihren Ursprungskulturen. Das Tier wird hier zumeist symbolisch verstanden und es gibt eine Vielzahl von unterschiedlichen Methoden, mit diesen Tieren in Kontakt zu treten. Die sogenannten Krafftiere werden im Traum erkannt oder imaginiert, tänzerisch und lautlich nachgeahmt und dienen als Begleiter und Ratgeber im Zusammenhang mit imaginativen Vorstellungen.

Tiergeister können in zwei Gruppen unterteilt werden:

Die Krafttiere haben eine persönliche Beziehung zu dem Menschen, den sie begleiten, und bleiben bei ihm. Manche Menschen gehen davon aus, dass jeder ein Krafttier hat, nicht nur Schamanen, auch, wenn er es nicht kennt.

Im Gegensatz dazu begleiten Helfertiere einen Menschen entweder nur eine Zeit lang oder nur in bestimmten Situationen (z.B. Krankheiten), sonst sind sie nicht bei dem Menschen, dafür können sie mehreren Menschen (nacheinander) helfen. Sie haben keine persönliche Bindung zu den Menschen, die sie begleiten und unterstützen.

Das Symbol des jeweiligen Tieres wird zumeist so verstanden, dass die Verbindung zu dem Tier die jeweiligen symbolischen Eigenschaften auf den 'Schamanen' überträgt oder dessen Eigenschaften personifiziert. Ein Wolf, der in einem Rudel lebt, wäre auch mit Empathie ausgestattet oder der Fuchs soll hohe Intelligenz bewirken. Die symbolischen Eigenschaften der Tiere sind in der Esoterik zumeist nicht nur auf Stammesreligionen und Schamanismus bezogen, sondern speisen sich auch aus europäischen Überlieferungen wie z.B. Mythologie, Fabeln und Märchen.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Krafttier

Marshall Barvestarr

Marshall Bravestarr ist eine US-amerikanische Zeichentrickserie aus dem Science-Fiction-Genre von 1987 bis 1989. Die Erstausstrahlung in den USA erfolgte am 14. September 1987. Bis 1989 wurden von Lou Scheimer und Norm Prescott insgesamt 65 Folgen für Film Associates, Mattel Inc. produziert. Zeichner der Serie war Hanna Strauss. Es war die letzte Produktion der Filmation Associates und Group W Productions und wurde als eine der besseren der Firma Filmation angesehen.

In Deutschland wurde die Serie bis 1992 auf Tele 5 im Rahmen der Kinderserie Bim Bam Bino gezeigt und läuft derzeit auf Anixe SD und Anixe HD.

Marshall Bravestarr ist der Protagonist der Serie. Er ist der Sheriff auf New Texas und ist als Angehöriger des Stammes der New Cheyenne von indianischer Abstammung. Er verfügt über vier animalische Kräfte, die er von Shaman verliehen bekommen hat und während seiner Abenteuer auf Wunsch herbeirufen kann: die Kräfte des Bären, die Augen des Falken, die Ohren des Wolfes und die Geschwindigkeit des Pumas. Um diese Fähigkeiten herbeizurufen, schließt der Marshall die Augen und ruft im Geiste das entsprechende Tier an und erbittet dessen Kraft.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Bravestarr

Samstag, 9. Juli 2011

Mensch-Affe Hybrid im Dschungel gefunden?

Chinesische Nachrichtenagenturen berichten vom Fund eines Mensch-Affen Hybriden. Leider habe ich bisher keine weiterführende Information darüber gefunden. Es könnte sich auch "lediglich" um eine "gewöhnliche" körperliche Mißbildung halten. Aber warten wir einmal ab was wir noch von dieser Geschichte hören werden.

Sonntag, 3. Juli 2011

"Schatz gib mir Tiernamen" - "Blöde Kuh"!

Petplay

Unter Petplay (engl. Pet = (Haus-)Tier, play = Spiel), Animal Play (engl. Animal = Tier) oder auch Zoomimik versteht man ein erotisches Rollenspiel, bei dem mindestens ein Partner die Rolle eines Tieres spielt. Üblicherweise wird das Petplay zu den Sexualpraktiken des BDSM gezählt. Klassische Elemente des BDSM, beispielsweise Machtgefälle, Unterwerfung, sexuell stimulierende Erniedrigung und sadomasochistische Praktiken können Bestandteil des Spieles sein. Diese Rollenspiele finden grundsätzlich zwischen einvernehmlichen Partnern statt (vgl. SSC). Nicht zum Petplay gehört das sexuelle Spiel mit echten Tieren, das als Sodomie oder Zoophilie bezeichnet wird. Ebenfalls abgegrenzt vom Petplay im BDSM werden die Furrys, bei denen anthropomorphe Tiere im Mittelpunkt stehen.

Sexuelles Tierrollenspiel – Petplay:
Ausübung und Verbreitung 

Für etliche Petplayer ist das Rollenspiel nur eine Ergänzung ihrer sonstigen Praktiken aus dem BDSM-Bereich und wird wie viele Bereichen des BDSM vor allem über das Internet diskutiert. Es gibt einige Communitys speziell für diese Spielart, aber auch etliche allgemeine BDSM-Foren und Communitys haben Bereiche oder Angebote für Petplayer. In den letzten Jahren sind auch im deutschsprachigen Raum vereinzelt Stammtische nur für Petplayer entstanden, in anderen Ländern gibt es diese ebenfalls. Ausgeübt wird diese Praktik überwiegend in vor der Öffentlichkeit geschützten Bereichen, beispielsweise zuhause oder in speziellen für Petplayer geeigneten mietbaren Räumlichkeiten (Ställe, Freiflächen). Dominas bieten in ihren Studios, je nach ihrer Ausrichtung, ebenfalls die Möglichkeit zum Petplay an. Durch die vielfache Verbindung mit anderen Spielarten des BDSM ist das Petplay insgesamt eine bekannte und weitgehend akzeptierte Spielart innerhalb der BDSM-Szene, während bestimmte Varianten, vor allem die Schlachtungsfantasien aus dem Pigplay (engl. Pig = Schwein) zumeist auch innerhalb der Szene auf Unverständnis und heftige Kritik stoßen. Innerhalb der Szene wird auch darauf hingewiesen, dass Lebensbeziehungen, die den Rollenbildern des Petplay unterworfen sind, sorgfältig auf Merkmale einer destruktiven Beziehung hin beobachtet werden sollten.

Neben dem Rollenwechsel von Mensch zu Tier ist es möglich, dass der Rollenspieler während des Spiels auch ein anderes als sein biologisches Geschlecht annimmt (vgl. Genderplay); obwohl keine Rollenwechsel hin zum entgegengesetzten Geschlecht beschrieben sind, gibt es in der erotischen Literatur die Eigenbeschreibung des Petplayers als ein neutrales, nicht einem Geschlecht zuordenbares „Es“. Innerhalb der Tierrolle ein anderes Alter anzunehmen (vgl. Ageplay) ist üblich, besonders die Rolle des Hundewelpen (engl. „Puppy Play“) kommt so häufig vor, dass dieser Begriff oft synonym zu Dogplay (engl.: Dog = Hund) verwendet wird.



Motive

Neben dem Wunsch nach einem Machtgefälle innerhalb der sexuellen Beziehung zum Partner (vgl. D/s) geht es beim Petplay für den devoten Partner (Bottom) häufig darum, menschliche Verhaltensweisen für eine begrenzte Zeit abzulegen zu können, um neue und andere Verhaltensweisen auszuleben, also beispielsweise dem dominanten Mitspieler (Top) gehorchen und ohne Sprache auskommen zu müssen. Devote Petplayer beschreiben gelegentlich, dass sie ihre Rolle nach den dem jeweiligen Tier zugeschriebenen Eigenschaften wählen, zum Beispiel Treue des Hundes, Gelehrigkeit des Ponys. etc. und dabei ein Tier auswählen, dessen Charakter ihnen selbst am meisten entspricht. Die Tierrolle selbst ist meist die passive, kontrollierte Rolle, das aktive Gegenüber übernimmt meist die entscheidende und kontrollierende Rolle. Während in der Tierrolle die Verantwortung für das Verhalten weitgehend an den Top abgegeben werden kann, ist es möglich, dass der Top seine eigene Befriedigung neben der Kontrolle seines Gegenübers auch aus der Verhaltensbeeinflussung, etwa über die „Dressur“ seines Partner bezieht.

Abgrenzungen

Tierrollenspiele, in denen das Annehmen der Rolle selbst Ziel und Motivation des Spielers ist, nennt man auch Zoomimik. Nicht zu den zoomimischen Spielarten gehören diejenigen Spielarten, bei denen das Machtgefüge zwischen den beteiligten Partnern als wesentlich empfunden wird. Für die Zoomimik ist eine möglichst vollständige Adaption an die Rolle wesentlich (beispielsweise Hufe, Fell oder Ohren) während dies bei Petplayern, die dieses Rollenspiel und das Machtgefüge oder die im Spiel ausgelebte Demütigung das sexuelle Element bildet, nicht im selben Maße wesentlich für das Erlebnis der Tierrolle ist. Der Sexualforscher Magnus Hirschfeld hat beide Formen als „zoomimischer Masochismus“ beschrieben. Als Oberbegriff für diese Formen sowie auch andere Formen wie „Furries“ (engl.: Fellige) wird in der Literatur gelegentlich auch der Ausdruck Zoomorphie verwendet, der allgemein den Wunsch beschreibt sich in ein Tier zu verwandeln oder sich wie eines zu verhalten.

Rollenvorbilder im Petplay

Vorbilder für die Tierrolle sind im Allgemeinen domestizierte Tiere, die sogenannten Haus- und Nutztiere. Diese Tierrolle wird vom Bottom eingenommen und es wird versucht, die für das gespielte Tier typische Verhaltensweisen zu imitieren. Auf der dominanten Seite steht als Gegenspieler der Mensch, dessen Rolle vom Top eingenommen wird. Rollenübergreifende Bezeichnung für den Top ist in diesem Fall Owner (engl. Besitzer), der Bottom wird als Pet bezeichnet. In den einzelnen Rollenspielen wird meist das passende Begriffspaar verwendet, zum Beispiel nennt man den Bottom im Ponyplay entsprechend Pony, den Owner eines Ponys Reiter. Es gibt jedoch auch Pet-Spielarten ohne signifikantes Machtgefälle, zum Beispiel bei Pet-Pet-Beziehungen oder wenn bei Pet-Owner-Beziehungen eine Art partnerschaftliche Haustierbeziehung besteht. Bestandteil vieler Petplay-Rollenspiele sind neben Dressur und sportlichen Aktivitäten die „Tierzucht“, Ent- und Besamung, die Kontrolle über Orgasmus, Selbstbefriedigung und alle übrigen sexuellen Aktivitäten des Pet durch den Owner. Beliebte Utensilien bei allen Varianten des Petplay sind deshalb Keuschheitsgürtel und Peniskäfig. Es ist durchaus möglich, dass innerhalb des Rollenspieles keine sexuellen Handlungen stattfinden, sondern das Spiel nur als anregend empfunden oder als Vorspiel ausgeübt wird.

Pony/Pferd

Das Ponyplay ist das in der BDSM-Szene wohl geläufigste Sinnbild für das Petplay und gehört auch außerhalb der Szene zu den bekanntesten Spielarten. Hierbei nimmt der Bottom die Rolle eines Pferdes oder eines Ponys ein. Unterschieden werden hier gelegentlich Dressurponys, Reittiere und Arbeitspferde (beast of burden) die jeweils ihre Rolle entsprechende Aufgaben haben und von ihrem Besitzer (Trainer, Reiter) zur Erfüllung ihrer Aufgaben dressiert werden. Zum Teil werden sehr aufwendige Geschirre (Harness), Wagen (Sulky) und sonstige Arbeitsgeräte angefertigt und auch im Freien in meist vor der Öffentlichkeit geschützten Umgebungen benutzt. Typischerweise gehören hier Reitgerte, Peitsche und Bitgag (trensenartiger Knebel) zu den Sinnbildern für die Unterwerfung des Ponys unter den Willen seines Besitzers.

Hund

Im Dogplay (engl. Dog=Hund) werden typische Elemente der Hundehaltung und -erziehung nachgeahmt (Apportieren, an der Leine gehen, aus dem Napf fressen, etc.). Diese Spielart ist einfach umzusetzen, da nicht viele und preiswerte Utensilien genutzt werden und dementsprechend auch bekannt. Einige sinnbildliche Elemente des Dogplays werden auch im nicht tierrollenbezogenen BDSM verwendet, das Tragen eines Halsbandes oder einer Leine kommen beispielsweise unabhängig vom Petplay in mehreren BDSM-Praktiken vor. Eine überwiegend im englischen Sprachraum verwendete Abkürzung für das Dogplay ist K-9 (oder K9), im Englischen ausgesprochen als Canine, dem im Lateinischen und auch teilweise im Englischen verwendeten Wort für Hund, bzw. Hundeartige.

Schwein/Kuh

Die beiden klassischen Vertreter der Nutztiere Schwein und Kuh kommen auch im Petplay vor. Beide Rollen werden entsprechend ihrer realen Nutzung für den Menschen spielerisch umgesetzt: Das Schwein wird gemästet, zur Zucht eingesetzt, in manchen Fällen auch zur gespielten Schlachtung geführt, während im Rollenspiel mit der Kuh eher die erotische Laktation im Vordergrund steht.

Andere Tiere

Neben den gut dressierbaren oder nützlichen Haustieren kommen auch andere Haustiere im Petplay vor. Beispielsweise wird die Katze als Rollenvorbild häufiger erwähnt, wegen der ihr eigenen Selbstständigkeit und Unabhängigkeit vom Menschen ist diese Rolle innerhalb der Vorstellung von Dominanz und Unterwerfung insbesondere für den Top nicht ganz einfach umzusetzen. Es werden gelegentlich auch Ziegen und Schafe als Rolle erwähnt, aber auch jedes andere Tier ist denkbar. Gelegentlich werden in der erotischen Literatur Fantasien mit Wildtieren beschrieben, die aber dann meist gefangen und domestiziert werden, um die Interaktion mit dem dominanten Partner in seiner Rolle als Tierbesitzer zu ermöglichen.

Kunst und Literatur 

Petplay, insbesondere das Ponyplay, nimmt sowohl in der erotischen und fiktiven BDSM-Literatur als auch in der BDSM-bezogenen darstellenden Kunst einen bedeutenden Platz ein. Eines der frühesten bekannten Werke des erotischen Dogplays ist das 1733 von Cosmo Pierio Bohemo aus dem Polnischen übersetzte Buch „Der wunderbare Hund“. Noch früher ist die Beschreibung von Ponyplay-Praktiken in der Historia Augusta, wo diese als sexualle Ausschweifungen des Kaisers Elagabal im dritten Jahrhundert beschrieben werden. Neuere Forschungen haben jedoch gezeigt, dass es sich hierbei eher um die literarisch ungesetzten Phantasien eines unbekannten Autors aus der Zeit um die Wende vom 4. zum 5. Jahrhundert handelt.

Die Batman Comics von Bob Kane, die ab dem Jahre 1939 erschienen sind, stellen mit Catwoman und anderen Charakteren Beispiele für die Zoomimik im Allgemeinen dar, wobei die Beziehung zwischen Batman und Catwoman immer auch einen sexuellen Anklang hat. Anne Rice hat sich unter dem Pseudonym Anne N. Roquelaure in den Geschichten „The Sleeping Beauty Novels“, insbesondere in „Dornröschens Erlösung“, literarisch mit dem Ponyplay beschäftigt. Während bei ihr allerdings nur Ponyboys auftreten, werden im Buch „Das Internat in den Reben“ von Hans-Peter Lepper, in dem Ponyplay eine wichtige Rolle spielt, überwiegend Frauen in der Rolle des Ponys geschildert.Insbesondere John Willie und Eric Kroll haben im Magazin »Bizarre« das Ponyplay über ihre Bilder an ein größeres Publikum verbreitet. Die Fantasiewelt des Pigplay verarbeitet Marie Darrieussecq in dem Buch „Schweinerei“.

Neben etlichen Comics und erotischen Fotografien haben sich vor allem Sardax, Eneg und Badia, Illustratoren aus der BDSM-Szene, zeichnerisch mit dem Petplay beschäftigt. Im japanischen Hentai wird die Fantasievorstellung der Zoomimik und der Antropomorphologie auch auf Fabelwesen ausgedehnt, häufige Motive hierbei sind Wesen mit Tentakeln oder drachenähnliche Geschöpfe, während Zeichner wie Asaji Muroi sich eher mit der klassischen Variante des Dogplay auseinandersetzen.

Bildquelle: http://hollywoodhatesme.files.wordpress.com/2010/07/pfeiffer_catwoman.jpg

Petplay im TV, Film und sonstigen Medien

Einer der frühesten Filme in dem das Thema Petplay auftaucht ist, ist Gwendoline (The Perils of Gwendoline in the Land of the Yik Yak), der 1984 unter der Regie von Just Jaeckin gedrehte Film zeigt unter anderem ein Wagenrennen mit menschlichen Ponys in Ben Hur-Manier. Neben pornographischen Filmen, beispielsweise aus der Reihe „Alex D.“ und weiteren Filmen aus dem BDSM-Genre wie zum Beispiel dem 1997 erschienenen Film Preaching to the Perverted oder dem Dokumentarfilm „Pup“ von Antonia Kao taucht Petplay auch in Mainstreamproduktionen auf.
In der Folge „Fühlt wie du“ aus der Krimiserie Kottan ermittelt werden Andeutungen auf Petplay gemacht, wobei nicht konsensueller Sadismus eine wesentliche Rolle spielt und in der 1992 erschienenen Komödie Boomerang steuert Grace Jones einen römischen Streitwagen, der von sechs Ponyboys gezogen wird. 1992 erschien Tim Burtons Fortsetzung von Batman, Batmans Rückkehr in dem Michelle Pfeiffer als Catwoman und Danny DeVito als Pinguin auftreten. Außerdem sind in den Musikvideos von Dr. Bombay („SOS, The Tiger Took My Family“) und den New Radicals („You get what you give“), beide von 1999, Themen des Petplay verarbeitet. Im Film Secretary (2002) wird ebenfalls Szenen einer BDSM-Beziehung dargestellt, die Elemente des Petplay verwendet.
Madonna nahm auf ihrer Confessions-Tour im Jahre 2006 Elemente des BDSM in ihre Bühnenshow auf, darunter auch als Ponyboys gekleidete Männer und Peitschen als Requisit.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Petplay

Samstag, 25. Juni 2011

Schweinchen Schlau

Liefern uns Gen-Schweine bald Spender-Organe?

Es klingt nach Science Fiction, könnte aber das Problem mangelnder Spender-Organe lösen: Wissenschaftler haben mithilfe der Stammzellenforschung eine Möglichkeit gefunden, menschliche Organe in Schweinen wachsen zu lassen, um sie dann bei Bedarf zu transplantieren.

Bildquelle: http://tinaeoi.blogspot.com/2009/10/piggeldy-und-frederik-zeichentrickfilm.html

Wissenschaftler der Universität Tokyo gelang es erstmals, in einem Lebewesen das Organ einer anderen Spezies zu züchten. Dazu injizierten sie Stammzellen von Ratten in Maus-Embryos, die so genetisch verändert wurden, dass sie nicht in der Lage waren, bestimmte eigene Organe zu entwickeln. Das Ergebnis: Sie kreierten eine Maus mit den Organen einer Ratte. Die Forscher gehen jetzt davon aus, dass diese Technik auch ermöglichen könnte, in Schweinen menschliche Organe aus Stammzellen wachsen zu lassen. Schweine dienen bereits als Organ-Spender für Menschen (Herzklappen) – jetzt sollen aber keine Schweine-Organe verpflanzt werden, sondern in Schweinen gewachsene menschliche Organe.

Der enorme Vorteil: Durch die Verwendung eigener Stammzellen kann die Abstoßungs-Gefahr bei einer Transplantation verringert und die Nachfrage nach Spender-Organen gedeckt werden.

„Die Technik, die sogenannte Blastozysten-Komplementierung, liefert uns einen neuen Ansatz für Organ-Transplantationen. Wir haben es erfolgreich zwischen Mäusen und Ratten getestet. Wir sind zuversichtlich, bald funktionstüchtige menschliche Organe nutzbar zu machen“, erklärt Professor Hiromitsu Nakauchi von der Universität Tokyo gegenüber dem „Telegraph“.

Für die Versuche wurde ein besonderer Stammzell-Typ verwendet, pluripotente Stammzellen (künstlich programmierte Stammzellen), die aus der Haut entnommen wurden und zu jedem Zelltyp im Körper verwandelt werden können.

Das erste gezüchtete Organ war eine Bauchspeicheldrüse

Zusammen mit seinen Kollegen injizierte Nakauchi von einer Ratte entnommene Stammzellen in Maus-Embryos, die nicht in der Lage waren eine Bauchspeicheldrüse (produziert Hormone, Insulin) zu entwickeln. Das Ergebnis: Im Erwachsenalter zeigten sie trotz fehlender eigener Bauchspeicheldrüse keine Diabetes-Symptome und hatten eine Bauchspeicheldrüse entwickelt, die fast vollständig aus den injizierten Ratten-Stammzellen bestand.

Die Wissenschaftler nehmen an, dass die Ratten-Stammzellen in der Nische neben der nicht vorhandenen Bauchspeicheldrüse wuchsen. Sie sind überzeugt, dass auf diese Weise jedes Organ entwickelt werden könnte.

ABER: Noch ist es nicht erlaubt, menschliche Stammzellen zu verwenden. „Aus ethischen Gründen können wir kein fehlerhaftes menschliches Embryo erzeugen und es für die Blastozysten-Komplementierung verwenden“, erklärt Professor Nakauchi weiter. Die Wissenschaftler planen Schweine zu züchten, die in der Lage sind, menschliches Blut durch injizierte Blut-Stammzellen von Menschen in Schweine-Föten zu produzieren.“

Die Ergebnisse der Studie wurden jetzt auf der jährlichen Konferenz der Europäischen Gesellschaft für Human-Genetik vorgestellt.

Quelle: http://www.bild.de/ratgeber/gesund-fit/organspende/stammzellen-menschliche-organe-aus-schweinen-18446796.bild.html

Siehe auch: http://moreaus-insel.blogspot.com/2010/07/organspende-durch-menschen-gen-in.html

Es sei noch auf den Film Mr. Nobody verwiesen, in dem eine zukünftige Gesellschaft gezeigt wird, in der Schweine als Haustier und Notfall-Ersatzteillager ständig mit sich geführt werden:
http://de.wikipedia.org/wiki/Mr._Nobody

http://www.youtube.com/watch?v=jzonHDdChho

Sonntag, 19. Juni 2011

Heil unseren Reptilienherrschern!

Serienstart ab dem 18. Juli auf Pro7

Quelle: http://www.prosieben.de/tv/v-die-besucher/

V – Die Besucher

V ist eine US-amerikanische Science-Fiction-Fernsehserie, die eine Neuauflage bzw. Neuinterpretation der Fernsehserie V – Die außerirdischen Besucher kommen aus dem Jahr 1983 darstellt. Die Serie handelt davon, dass Außerirdische als Besucher in Menschengestalt die Erde mit Raumschiffen besuchen und mit den Menschen handeln wollen. Die Außerirdischen geben vor, in friedlicher Absicht zu kommen, verfolgen aber in Wirklichkeit finstere Pläne.

Am 13. Mai 2011 wurde die Serie von ABC eingestellt. (Mittlerweile gibt es das von Fans der Serie gestartete "Project Alice", welches sich bemüht die Serie bei einem anderen Sender fortsetzen zu lassen: https://www.facebook.com/ProjectAliceV?sk=info Anmerkung von mir O.U.)

Bildquelle: http://www.quora.com/V-2009-TV-series/What-does-Anna-look-like-underneath-her-fake-human-skin

Handlung

Die Erde wird seit geraumer Zeit heimlich von reptilienartigen Fremdlingen in Menschengestalt unterwandert. Die extraterrestrischen Lebensformen bekleiden über Jahre wichtige Posten, Ämter und Funktionen der jeweiligen Nationen. Sie bereiten unterdessen eine folgenschwere Invasion vor – wenngleich eine Gruppe abtrünniger Neuankömmlinge dies zu verhindern versucht. Eines Tages schweben 29 außerirdische Raumschiffe der Fremdlinge über die größten Metropolen der Erde. Die Besucher geben sich in Menschengestalt zu erkennen und behaupten, dass sie in Frieden kommen und mit den Menschen handeln wollen.

Erica Evans, eine FBI-Agentin, findet heraus, dass die Besucher Pläne haben, die Regierungen und Industrien zu übernehmen, um so die Weltherrschaft zu übernehmen. Sie schließt sich der Widerstandsbewegung an, der auch der Besucher Ryan Nichols angehört, um die Menschheit zu beschützen. Die fremde Spezies rekrutiert junge Menschen, um diese unbewusst als Spione in den Reihen des Widerstands einzusetzen. Zu ihnen gehört auch Ericas Sohn Tyler, der der attraktiven Tochter von Oberbefehlshaberin Anna verfällt.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/V_%E2%80%93_Die_Besucher

http://www.habt-keine-angst.de/

V – Die außerirdischen Besucher kommen

Bildquelle: http://www.tampabay.com/blogs/media/2009/11/abcs-v-remake-succeeds-by-recalling-all-the-science-fiction-movies-it-inspired.html

V – Die außerirdischen Besucher kommen ist eine US-amerikanische Fernsehserie aus den 1980er-Jahren, die mit einer zweiteiligen Miniserie mit dem englischen Titel V bzw. V: The Original Mini Series (1983) begann. Es folgten die drei Teile von V: The Final Battle (1984). Anschließend folgte noch die 19-teilige Serie (Season 3) V – Die außerirdischen Besucher kommen zurück bzw. V: The Series (1984 bis 1985). In Deutschland wurde die Serie zunächst am 26. Juni 1986 von Warner Home Video auf VHS veröffentlicht und dann ab dem 3. Oktober 1988 von Sat.1 ausgestrahlt. Die Fortsetzung als Serie hieß in Deutschland auf Video 1987 V – Die außerirdischen Besucher kommen zurück. Die Miniserien sind weltweit, die Serie bisher in den USA und in Deutschland, auf DVD erschienen (In Deutschland sind die Miniserie von der Serie getrennt als DVD Boxen erhältlich. Beide werden aber als "komplette Serie" angeboten - Man muß also alle beiden DVD Boxen kaufen um wirklich die komplette Serie zu erhalten! Anmerkung von mir O.U.). Bei der TV-Premiere in Deutschland waren einige Szenen aus Jugendschutzgründen gekürzt und die ursprünglich als Fernsehfilm konzipierten Miniserien wurden auf 4 („The Original Miniseries“) plus 6 („The Final Battle“) plus 19 („The Series“, diese in gleicher Fassung wie in den USA) Einzelfolgen mit ungefähr 42 Minuten Spielzeit geschnitten. In dieser Form wird V bis heute im deutschen Fernsehen und auch im europäischen Ausland wiederholt.

Inhalt

Eine Flotte riesiger Raumschiffe erscheint über den Hauptstädten der Erde. Die „Besucher“, wie sich die Außerirdischen nennen, erklären, ihre Mission sei friedlicher Natur. Sie wollen mit den Menschen zusammenleben und dafür sorgen, dass man voneinander profitiert. Doch die „Besucher“ – echsenähnliche Geschöpfe in menschlicher Hülle – wollen sich der Erde bemächtigen. Die Bewohner der Erde sollen ihnen als Nahrung dienen. Ein paar wenige Menschen durchschauen, dass es sich statt eines Besuchs um eine Invasion handelt. Sie schließen sich zur sogenannten Résistance zusammen und leisten Widerstand. Im Verlauf der Serie wird immer wieder Bezug auf die Verfolgung der Juden im Dritten Reich genommen.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/V_%E2%80%93_Die_au%C3%9Ferirdischen_Besucher_kommen

David Icke

David Icke (* 29. April 1952 in Leicester, England) ist ein ehemaliger Fußball-Profi und war in Großbritannien ein Sportreporter. Später wurde er Pressesprecher der britischen Grünen und ist nun Buchautor und Redner.

Leben

David Icke spielte als Torwart zunächst in der Jugend für Coventry City und bis 1973 für den viertklassigen Profiverein Hereford United. Im Alter von nur 21 Jahren musste er die Fußballkarriere wegen Arthritis jedoch vorzeitig beenden. Kurz darauf wurde er Sportreporter für die BBC.

1990, nach dem Bruch mit den britischen Grünen, begann Icke nach eigenen Angaben einer inneren Stimme zu folgen. Er begann esoterische und verschwörungstheoretische Bücher zu lesen, arbeitete mit einem Medium und machte schließlich eine Reise nach Peru, wo ihn ein Erweckungserlebnis dazu motivierte, sich kurz darauf als „Sohn Gottes“ zu bezeichnen, was ihm großen Spott in der britischen Öffentlichkeit einbrachte. Jahre später erklärte er, dass er damit seine emotional empfundene Einheit mit allem Sein, das man auch Gott nennen könne, habe ausdrücken wollen. Diese Haltung ist bis heute seine Hauptaussage, auf die seine mehrstündigen Reden ausgerichtet sind.

Ende 2006 stand Icke auf Grund von Copyright-Streitigkeiten mit einem Geschäftspartner in den USA kurz vor dem finanziellen Bankrott.

David Icke hat einen Sohn (Gareth) und eine Tochter (Kerry) seiner Frau aus erster Ehe (Linda), die heute noch seinen Verlag (Bridge of Love Publications) in England leitet und teilweise auch seine Vortragsreisen organisiert. Er ist jetzt in zweiter Ehe (Heather) verheiratet und wohnt auf der Isle of Wight.

Werk und Thesen

Icke verbindet die Thesen vieler verschiedener Autoren aus Esoterik und Verschwörungsliteratur, aber auch Fakten aus Geschichte, Physik, Wirtschaft und Politikwissenschaften zu einer „großen Verschwörungstheorie“. Er versteht sich auch vornehmlich als Übermittler von Informationen, zu denen jeder Zugang haben sollte, und der sehr enttäuscht wäre, würde man ihm alles ungeprüft glauben.

Icke vertritt die Ansicht, dass ein großer Teil der Zivilisation von einer geheimen und pyramidenartigen Organisationsstruktur kontrolliert wird, an deren Spitze eine Minderheit mit besonderen genetischen Merkmalen steht, die durch Kreuzung von Menschen mit außerirdischen reptiloiden Rassen entstanden seien. Interdimensionale, reptiloide Geisteswesen sollen sich aus der niederen Vierten Dimension über die beiden unteren Chakren mit diesen reptiloiden Hybriden besonders leicht verbinden können, um diese zu kontrollieren. Da die Gene dieser Hybride auch instabil seien, sollen ihre Körper bei unbeherrschten Gefühlen auch eine reptiloide Form annehmen können (Icke bezeichnet das als „Shapeshift“). Um die menschliche Form bewahren zu können, seien die Hybride auf den Konsum von menschlichem Blut und Fleisch angewiesen. Dies sei das wahre Motiv des angeblich in diesen Kreisen praktizierten Satanismus. Der Großteil der europäischen Aristokratie stamme von Blutlinien ab, die sich bis ins Frühaltertum und insbesondere in den sumerischen Kulturkreis zurückverfolgen lassen würden. Zu diesen Reptiloiden zählt Icke beispielsweise neben führenden Politikern und Adligen auch Bob Hope und Kris Kristofferson. Dabei verweist Icke auf eine große Anzahl von Zeugen, zu denen er persönlichen Kontakt habe.

Zudem vertritt Icke die Ansicht, die Reptiloiden wollten den Menschen einen Chip implantieren (siehe RFID-Chip), um sie so in einem globalen allumfassenden Überwachungsstaat besser kontrollieren und durch eine zentralistische Weltregierung beherrschen zu können. Außerdem wollten sie das Bargeld abschaffen, so dass jeder mit seinem implantierten Chip zahlen müsse. Des Weiteren geht Icke davon aus, dass die Erde hohl ist und in ihrem Innern vermutlich eine reptiloid/menschliche Hybridrasse wohnt. Den Erdkern bilde eine kleine Sonne.

Rezeption und Kritik

Während anfangs seine Bücher und Reden kaum Beachtung fanden, konnte Icke etwa ab der Jahrtausendwende auch Säle mit mehreren hundert Zuschauern füllen. Im Mai 2006 war sein siebenstündiger Vortrag „Freedom Or Fascism: The Time To Choose“ in Londons Brixton Academy, welche knapp 5000 Zuschauer fasst, im Vorfeld ausverkauft. Auch seine Bücher gehören seit ca. 2000 zu den populärsten des Genres. Mit zunehmender Bekanntheit wuchs die Zahl der Menschen, die mit seiner Hilfe Informationen veröffentlichen. So zeigt er in seinen Vorträgen und Filmen selbstaufgenommene Interviews mit Vusamazulu Credo Mutwa, Arizona Wilder oder Cathy O'Brien.

Die Teile seiner Arbeit treffen auf sehr unterschiedlichen Zuspruch. Während vieler seiner Thesen über wirtschaftliche und psychologische Manipulation der Massen durch Konzerne und Medien wenig kritisiert werden, vertritt Icke auch Ansichten, die von vielen Menschen als abwegig empfunden werden. Zum Beispiel trugen ihm seine geschichtlichen Betrachtungen den Vorwurf, zum Beispiel der ADL, ein, er sei ein Rassist und Antisemit. Icke wehrte sich dagegen mit dem Hinweis, dass Körper nur eine materielle Manifestation einer unsterblichen Seele seien und er lediglich den Rassismus anderer dokumentiere. („Die Familie Rothschild sind keine Juden, sondern Reptiloide, und sie haben das Leben tausender Juden auf dem Gewissen“). Außerdem verweist er darauf, dass sein erstes Buch von einem jüdischen Freund finanziert worden sei.

Auch wenn Icke selber die spirituellen Aspekte seiner Argumentation in den Vordergrund setzt, löst seine Aussage, dass „reptiloide Formwandler die Erde regieren“ großes Erstaunen aus. In diesem Zusammenhang beschuldigt Icke auch seine Gegner, diesen Punkt unsachlich und verkürzt darzustellen, um ihn gegen ihn zu verwenden.

Erwähnenswertes

Ein Interview, das der BBC-Moderator Terry Wogan mit David Icke 1991 führte, belegte im Januar 2007 den neunten Platz bei einer Abstimmung, in welcher das „Beste Fernsehinterview aller Zeiten“ von Fernsehzuschauern gekürt wurde. Als Folge dieses Interviews war Icke für die nächsten Jahre in Großbritannien der Lächerlichkeit preisgegeben.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/David_Icke

Seite die sich der künstlerischen Beschäftigung mit David Icke widmet ;-D
http://www.b3ta.com/challenge/davidicke/page2

Sonntag, 12. Juni 2011

Älteste Rituale beziehen sich auf Schlangen

 Schlangenkult am "Ayers Rock Afrikas"
vom 01.12.2006

Wissenschaftler entdecken in einer Höhle in Botsuana Hinweise auf Rituale vor 70.000 Jahren

Die ältesten bisher bekannten Hinweise auf Rituale beim Menschen glauben norwegische Wissenschaftler in Botsuana gefunden zu haben: In einer Höhle in dem Land im Süden Afrikas entdeckten die Forscher um Sheila Coulson von der Universität in Oslo Speerspitzen, die im Feuer behandelt worden waren und deren Alter sie auf 70.000 Jahre datierten. Zudem fanden die Wissenschaftler zahlreiche Reste von Werkzeugen, die für Felsgravuren verwendet wurden, jedoch keinerlei Hinweise auf Gegenstände des täglichen Gebrauchs. Daraus schließen die Forscher, dass die Höhle einzig zu rituellen Zwecken aufgesucht wurde. Das meldet die Universität in Oslo.

Der Fundort liegt in einem Felsmassiv namens Tsodilo Hills im Nordwesten Botsuanas. Das Massiv ist bekannt als der Ort mit der weltweit größten Anzahl prähistorischer Felszeichnungen und wurde daher 2001 von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt. Von den Ureinwohnern des südlichen Afrikas, den San, wird das Massiv als Heiligtum verehrt und hat eine ähnliche Bedeutung wie Ayers Rock für die Ureinwohner Australiens. Die Höhle, in der Coulson und ihre Kollegen nun die ältesten Hinweise auf Rituale entdeckten, liegt versteckt in einem schwer zugänglichen Teil des Massivs und wurde daher erst in den neunziger Jahren von Archäologen untersucht.

Bildquelle: http://www.tvspielfilm.de/spiele/tv-quiz/?do=show-quiz-arena&show_question_id=3738106

In der Höhle selbst befinden sich nur zwei Felsmalereien: die Darstellung einer Giraffe und eines Elefanten. Auffällig ist jedoch eine mehrere Meter lange Felsstruktur, die an einen Python erinnert – eine Schlange, der in den Schöpfungsmythen der San eine zentrale Bedeutung zukommt. Der Felsen war von den Besuchern der Höhle in mühevoller Arbeit behauen worden, stellten die norwegischen Forscher fest. Bei Ausgrabungen auf dem Platz direkt vor dem Felsen entdeckten die Wissenschaftler die Reste der Steinwerkzeuge, die für diese Arbeit verwendet worden waren.

Zudem stießen die Forscher auf besonders aufwändig gefertigte Speerspitzen aus Stein, die Feuer ausgesetzt worden waren. Reste einer Besiedlung wie Knochenstücke oder gewöhnliches Werkzeug fanden sich hingegen nicht. Gesteinsanalysen ergaben, dass die Speerspitzen nicht aus der Gegend um Tsodilo Hills stammten, sondern aus mehreren hundert Kilometern Entfernung herangeschafft worden waren. Die Forscher vermuten daher, dass die steinzeitlichen Besucher der Höhle hier rituelle Verbrennungen ihrer Waffen vornahmen. Rituelle Handlungen hätte es demnach deutlich früher gegeben als bisher bekannt.


Meldung der Universität in Oslo

ddp/wissenschaft.de – Ulrich Dewald
Quelle: http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/272521.html

Bezüglich der weltumfassenden religiösen Verwendung der Schlangensymbolik möchte ich auf diese Seite verweisen:
http://www.sgipt.org/galerie/tier/schlang/schl_kult.htm

Samstag, 4. Juni 2011

Neue Bigfoot Sichtung



Wanderer filmen „Affenmenschen“

Spokane (USA) – Der legendäre Affenmensch Bigfoot ist ein Mysterium wie das Monster von Loch Ness und der Yeti. Jetzt will ihn eine Wanderin mit ihrer Handykamera gefilmt haben.

Gemeinsam mit Freunden machte die Amerikanerin Samantha eine Wandertour durch die Wälder von Spokane, Washington.

Den Ausflug hielt sie mit ihrem iPhone fest und machte dabei rätselhafte Aufnahmen, wie die britische „Daily Mail“ berichtet: Die Kamera ist auf Samanthas Freunde gerichtet, als plötzlich eine dunkle Gestalt aus dem Dickicht gelaufen kommt. In geduckter Haltung und anscheinend am ganzen Körper behaart...

Für Samantha ist der Fall klar. Sie ist sicher: Ich habe Bigfoot gefilmt.

Das Video stellte sie im Internetportal Youtube ein – innerhalb kürzester Zeit wurden die Aufnahmen 60 000-mal angeklickt.

Sie habe vor diesem Ereignis nie einen Gedanken an die Existenz von Bigfoot verschwendet, erzählte Samantha der US-Nachrichten-Website „KXLY“. Nun sei sie sich nicht mehr sicher, es erscheine ihr doch real.

Sensationeller Video-Beweis oder alles nur ein Studenten-Streich?

„KXLY“ zeigte Studenten am Spokane Community College das angebliche Bigfoot-Video, um die Bilder einzuschätzen.

Dabei stellte sich heraus: Das Maskottchen der Uni ist zufälligerweise kostümiert wie ein Bigfoot...

Studenten und Professoren glaubten in der Befragung nicht, dass ein echter Affenmensch auf dem Handyvideo zu sehen ist. „Sieht für mich aus wie eine normale Person“, sagte eine Studentin.

Ein Professor erklärte lächelnd, man sehe hin und wieder Bigfoot auf dem Schulgelände.

Allerdings sorgen weltweit immer wieder angebliche Bigfoot-Sichtung für Aufsehen. Bis heute gibt es keinen wissenschaftlichen Beweis für die Existenz der Legende Bigfoot.

Quelle: http://www.bild.de/news/mystery-themen/bigfoot/wanderer-filmen-affenmenschen-mit-iphone-18134062.bild.html


Maskottchen des Spokane Community College:

Bildquelle: http://www.spokesmanreview.com/blogs/briefing/archive.asp?postID=7608#more

Video in dem gezeigt wird wie man schlechte "Bigfoot"-Videos macht: