Fransiscus Bernardus Maria (Frans) de Waal (* 29. Oktober 1948 in ’s-Hertogenbosch, Niederlande) ist ein Zoologe und Verhaltensforscher, der sich seit Anfang der 1970er Jahre speziell mit Schimpansen und Bonobos befasst, aber auch mit Makaken, Kapuzineraffen, Elefanten und Buntbarschen.
Biographie
Frans de Waal studierte von 1966 bis 1973 in Nimwegen und Groningen Biologie und Ethnologie und erwarb seinen Doktortitel 1977 an der Universität Utrecht im Fach Biologie, wo er auch bis 1981 als wissenschaftlicher Assistent im Labor für vergleichende Physiologie im Burgers Zoo, Arnheim, tätig war. Danach wechselte er in die USA über, wo er zunächst als Gaststudent und ab 1982 als Forschungsassistent am Wisconsin Regional Primate Research Center (WRPRC), Madison, tätig war. Ab 1988 hatte er eine Professur für Verhaltensforschung an der biologischen Fakultät der Universität Wisconsin-Milwaukee inne. 1990 wurde er an der Fakultät für Psychologie der Emory University (Atlanta) zum Professor für Psychobiologie berufen. Seit 1991 ist er ferner Direktor des Living Links Center, einem Zentrum zur Erforschung der Evolution von Menschenaffen und Menschen im Yerkes National Primate Research Center in Atlanta. Frans de Waal ist durch zahlreiche populärwissenschaftliche Buchveröffentlichungen über das Verhalten der Menschenaffen auch in Deutschland bekannt geworden. Im Jahr 2007 wurde er zudem von der US-amerikanischen Zeitschrift Time in die Liste der einflussreichsten Menschen des Jahres auf Platz 79 gewählt.
Forschungsbereich
Die Schwerpunkte von de Waals Arbeiten liegen in der Erforschung der tierischen und menschlichen Entwicklung von Kultur, Moral und der Entstehung von Empathie und Altruismus als einer der Grundlagen der Sozialisation innerhalb von Gruppen und im Speziellen der sich daraus später entstehenden besonderen Aspekte der Menschwerdung. De Waal geht dabei davon aus, dass die Entstehung von Moral und Kultur keine rein menschlichen Leistungen sind und sich daher auch vermehrt im Tierreich herausgebildet haben müssen. De Waal sieht dabei die Moral als einen evolutionären Prozess an, der geschaffen wurde, um soziale Normen untereinander zu entwickeln, um dadurch die Befähigung zu erhalten, Konfliktlösungsstrategien und Mechanismen zur gegenseitigen Hilfe in sozialisiert lebenden Gruppen herauszubilden.
De Waals erste Studien im Zoo von Arnheim in den 1980er Jahren beschäftigten sich mit dem Sozialverhalten von Schimpansen. De Waal fand heraus, dass Affen durch starke soziale Bindungen innerhalb der Gruppe verbunden sind und die Individuen starke emotionale Bindungen untereinander eingehen, aber auch, dass Affen „tricksen, lügen und einander betrügen“. Seine frühen Forschungsergebnisse fasste de Waal in der populärwissenschaftlichen Veröffentlichung „Wilde Diplomaten“ zusammen.
In weiteren Studien beschäftigte sich de Waal mit dem Sozialverhalten von Orang-Utans, Bonobos und Gorillas. De Waal wies nach, dass bei allen Menschenaffen moralische Verhaltensweisen wie „Helfen“ und „Gutsein“ vorkommen und schließt daraus, dass sich soziale Verhaltensweisen mit der Evolution herausgebildet haben, da sie dem Individuum und der Gruppe den maximalen Vorteil eingebracht hätten. Je mehr sich Affen untereinander helfen, je besser sei dies für die Gemeinschaft. De Waal untersuchte intensiv die Sexualität von Menschenaffen und stellte hier große Unterschiede fest. Während Sex bei Schimpansen fast immer etwas mit Dominanz und Unterwerfung zu tun habe, diene die Sexualität der Bonobos dem Spannungsabbau in allen möglichen Situationen und verlaufe viel harmonischer.
Was den vom Menschen definierten Begriff der Kultur betrifft, geht de Waal von einer eigenen, abgewandelten Definition aus.
„Kultur ist eine Lebensweise, die von Mitgliedern einer bestimmten Gruppe geteilt wird, aber nicht zwangsläufig auch mit den Mitgliedern anderer Gruppen derselben Spezies. Sie umfasst Kenntnisse, Gewohnheiten und Fertigkeiten einschließlich zugrundelegende Tendenzen und Präferenzen, die aus der ständigen Begegnung mit anderen und dem Lernen von ihnen abgeleitet sind. Überall dort, wo systematische Unterschiede im Hinblick auf Kenntnisse, Gewohnheiten und Fertigkeiten zwischen Gruppen nicht durch genetische oder ökologische Faktoren erklärt werden können, sind sie vermutlich kulturell bedingt. Die Frage, wie Individuen voneinander lernen ist zweitrangig: es kommt lediglich darauf an, dass sie es tun. Somit fallen Kenntnisse, Gewohnheiten und Fertigkeiten, die von Individuen aus eigenem Antrieb erworben wurde, nicht unter diesen Begriff der ‚Kultur‘.“
– Der Affe und der Sushimeister
Da als Grundlage von menschlicher Kultur im Allgemeinen dann gesprochen wird, wenn es darum geht, Fähigkeiten entwickelt zu haben, welchen das Lernen, der Werkzeuggebrauch, die Verwendung von Symbolen und Zeichen oder die Vermittlung von Wissen entspricht, und um diese dann an nächstfolgende Generationen weiterzugeben, gilt es laut de Waal zu überdenken, ob eine solche Trennung von menschlicher Kultur und Natur in dieser Weise noch als gerechtfertigt angesehen werden kann.
De Waal geht in seinen Forschungen dabei im Besonderen auf Ansätze zurück, die von den beiden japanischen Primatologen Kinji Imanishi und Junichiro Itani in den 1950er Jahren zuerst angewendet wurden. Diese Betrachtungsweise gilt daher auch als ein gesonderter Weg der fernöstlich geprägten Verhaltensforschung, welche im Gegensatz zu den im ‚Westen‘ angewandten Methodiken steht. De Waal geht dabei – ebenso wie seine japanischen Kollegen – von einer mehr anthropomorphen Sichtweise von tierischem Verhalten aus und stellt diese dem Menschen vergleichend gegenüber, um daraus evolutionsgeschichtliche Gemeinsamkeiten von Menschen und Tieren miteinander zu vergleichen, voneinander abzuleiten und zu erklären.
Werke
Unsere haarigen Vettern. Neueste Erfahrungen mit Schimpansen. Harnack Verlag, München 1983, ISBN 3-8896-6001-0
Peacemaking among Primates, Harvard University Press, Cambridge, Mass. 1989
deutsch:Wilde Diplomaten. Versöhnung und Entspannungspolitik bei Affen und Menschen, Carl Hanser Verlag, München 1991, ISBN 3-446-16003-5
Good natured: the origin of right and wrong in humans and other animals, Harvard University Press, Cambridge, Mass. 1996, ISBN 0-674-35660-8
deutsch: Der gute Affe. Der Ursprung von Recht und Unrecht bei Menschen und anderen Tieren, dtv, München 2000, ISBN 3-423-33057-0
Bonobos. Die zärtlichen Menschenaffen. Birkhäuser Verlag, Basel 1998, ISBN 3-7643-5826-2
Eine schöne Verwandtschaft. Das Familienleben der Menschenaffen. Nymphenburger Verlagsbuchhandlung, München 2004, ISBN 3-485-01019-7
Der Affe und der Sushimeister. Das kulturelle Leben der Tiere. Dtv, München 2005, ISBN 3-423-34164-5
Der Affe in uns. Warum wir sind, wie wir sind. Carl Hanser Verlag, München 2006, ISBN 3-446-20780-5
Primaten und Philosophen. Wie die Evolution die Moral hervorbrachte. Carl Hanser Verlag, München 2008, ISBN 978-3-446-23083-5
Das Prinzip Empathie. Was wir von der Natur für eine bessere Gesellschaft lernen können. (Orig.: The age of empathy). Carl Hanser Verlag, München 2011, ISBN 978-3446236578
Veröffentlichungen
1995: Bonobo Sex and Society The behavior of a close relative challenges assumptions about male supremacy in human evolution, Scientific American, vol 272, no 3, p 82-88
1997: Are We in Anthropodenial?, Discover, pp. 50–53. July 1997.
1999: The End of Nature Versus Nurture, Scientific American, vol 281, no 6, p 94-99
2001: Do Humans Alone 'Feel Your Pain'? (Chronicle.com, October 26, 2001)
2006: Self-recognition in an Asian elephant, PNAS, vol 103, no 45, 17053-17057
2007: Bonobos, Left & Right Skeptic, (8 August 2007).
2008: Putting the Altruism Back into Altruism: The Evolution of Empathy, Annual Review of Psychology, Vol. 59: 279-300
2009: Darwin's last laugh, Essay, Nature 460, 175 (9 July 2009)
2010: Towards a bottom-up perspective on animal and human cognition, Trends in Cognitive Sciences 201-207. May 2010
2011: Elephants know when they need a helping trunk in a cooperative task, Proceedings of the National Academy of Sciences 5116-5221. Volume 108, no 12. March 2011
Auszeichnungen
1989 Los Angeles Times Book Award für Peacemaking among Primates
1993 Royal Dutch Academy of Sciences
2004 Member of the (US) National Academy of Sciences
2005 Arthur W. Staats Award, American Psychological Foundation
2005 Member of the American Philosophical Society
2007 Time Magazine 100 World’s Most Influential People Today
2008 Fellow of the American Academy of Arts & Sciences
2009 Doctor Honoris Causa, University for Humanistics (Netherlands)
2009 Medal, Ariëns Kappers (Netherlands Institute for Neuroscience)
2009 Medal, Società di Medicina & Scienze Naturali, Parma (Italien)
2010 Order of the Netherlands' Lion
Zitate
„Da wir von einer langen Ahnenreihe gesellig lebender Primaten abstammen, hat uns die Natur ein starkes Bedürfnis nach Zugehörigkeit zu einer Gruppe, nach Zusammenleben und Zusammenarbeiten mit Artgenossen mitgegeben, und das bestimmt in hohem Maße unser Verhalten gegenüber unseresgleichen.“
„Wir können zeigen, dass wesentliche Elemente menschlichen Wirtschaftsverhaltens wie Reziprozität - Gutes mit Gutem vergelten-, faires Teilen und Kooperation sich nicht auf unsere Spezies beschränken. Wahrscheinlich entwickelten sie sich bei anderen Tierarten, weil sie ihnen dieselben Selektionsvorteile bieten wie uns: Ein Individuum kann ein Optimum an Nutzen von einem anderen beziehen, ohne die gemeinsamen, für das Gruppenleben unabdingbaren Interessen zu beeinträchtigen..“
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Frans_de_Waal
Freitag, 13. April 2012
Freitag, 6. April 2012
Miss Piggy steht zu Beauty-Eingriff
Ja, ich habe gebotoxt!
Eine Diva packt aus. In der „Anderson Cooper's Talkshow“ gestand Miss Piggy gestern (16. März 2012), dass auch sie Botox benutzt, und zwar nicht zu knapp.
Seit ihrem ersten öffentlichen Auftritt in den den 70ern hat sich Miss Piggy kaum verändert. Keine Falte ist im Gesicht zu sehen, keine Tränensäcke, keine schlaffen Wangen. Im Gegenteil, der Showstar strahlt so rosig, frisch und prall wie eh und jeh.
Die Diva verrät auch wieso: Ihr blendendes Aussehen ist das Ergebnis von Botox, gestand sie während einer TV-Show: „Ich wäre zu 99 Prozent aus Botox ist sogar noch untertrieben.“
Im Gespräch mit dem prominenten Neurochirurg Dr. Sanjay Gupta warnt dieser vor zu viel Botox: Nebeneffekte können Kopfschmerzen und hängenden Augenlider sein. Auch Miss Piggy räumt einen großen Nachteil ihrer Behandlung ein: „Es gibt kaum einen Ausdruck, den ich mit diesem Gesicht noch machen kann.“ Leider hat sie Recht.
Seit ihrem ersten öffentlichen Auftritt in den den 70ern hat sich Miss Piggy kaum verändert. Keine Falte ist im Gesicht zu sehen, keine Tränensäcke, keine schlaffen Wangen. Im Gegenteil, der Showstar strahlt so rosig, frisch und prall wie eh und jeh.
Die Diva verrät auch wieso: Ihr blendendes Aussehen ist das Ergebnis von Botox, gestand sie während einer TV-Show: „Ich wäre zu 99 Prozent aus Botox ist sogar noch untertrieben.“
Im Gespräch mit dem prominenten Neurochirurg Dr. Sanjay Gupta warnt dieser vor zu viel Botox: Nebeneffekte können Kopfschmerzen und hängenden Augenlider sein. Auch Miss Piggy räumt einen großen Nachteil ihrer Behandlung ein: „Es gibt kaum einen Ausdruck, den ich mit diesem Gesicht noch machen kann.“ Leider hat sie Recht.
Nach eigener Betrachtung könnte man zudem vermuten, dass sie ihre Wangen hat aufpolstern lassen und regelmäßig Selbstbräuner benutzt. Den Tick mit den falschen Wimpern hat sie ja schon immer.
Wir ziehen den Hut für so viel Ehrlichkeit und sind dennoch etwas traurig, dass nicht einmal diese selbstbewusste Lady immun gegen den Schönheitswahn ist.
Quelle: http://www.stylebook.de/stars/Miss-Piggy-steht-zu-Beauty-Eingriff-Ja-ich-habe-gebotoxt-59075.html
Eine Diva packt aus. In der „Anderson Cooper's Talkshow“ gestand Miss Piggy gestern (16. März 2012), dass auch sie Botox benutzt, und zwar nicht zu knapp.
Seit ihrem ersten öffentlichen Auftritt in den den 70ern hat sich Miss Piggy kaum verändert. Keine Falte ist im Gesicht zu sehen, keine Tränensäcke, keine schlaffen Wangen. Im Gegenteil, der Showstar strahlt so rosig, frisch und prall wie eh und jeh.
Die Diva verrät auch wieso: Ihr blendendes Aussehen ist das Ergebnis von Botox, gestand sie während einer TV-Show: „Ich wäre zu 99 Prozent aus Botox ist sogar noch untertrieben.“
Im Gespräch mit dem prominenten Neurochirurg Dr. Sanjay Gupta warnt dieser vor zu viel Botox: Nebeneffekte können Kopfschmerzen und hängenden Augenlider sein. Auch Miss Piggy räumt einen großen Nachteil ihrer Behandlung ein: „Es gibt kaum einen Ausdruck, den ich mit diesem Gesicht noch machen kann.“ Leider hat sie Recht.
Seit ihrem ersten öffentlichen Auftritt in den den 70ern hat sich Miss Piggy kaum verändert. Keine Falte ist im Gesicht zu sehen, keine Tränensäcke, keine schlaffen Wangen. Im Gegenteil, der Showstar strahlt so rosig, frisch und prall wie eh und jeh.
Die Diva verrät auch wieso: Ihr blendendes Aussehen ist das Ergebnis von Botox, gestand sie während einer TV-Show: „Ich wäre zu 99 Prozent aus Botox ist sogar noch untertrieben.“
Im Gespräch mit dem prominenten Neurochirurg Dr. Sanjay Gupta warnt dieser vor zu viel Botox: Nebeneffekte können Kopfschmerzen und hängenden Augenlider sein. Auch Miss Piggy räumt einen großen Nachteil ihrer Behandlung ein: „Es gibt kaum einen Ausdruck, den ich mit diesem Gesicht noch machen kann.“ Leider hat sie Recht.
Nach eigener Betrachtung könnte man zudem vermuten, dass sie ihre Wangen hat aufpolstern lassen und regelmäßig Selbstbräuner benutzt. Den Tick mit den falschen Wimpern hat sie ja schon immer.
Wir ziehen den Hut für so viel Ehrlichkeit und sind dennoch etwas traurig, dass nicht einmal diese selbstbewusste Lady immun gegen den Schönheitswahn ist.
Quelle: http://www.stylebook.de/stars/Miss-Piggy-steht-zu-Beauty-Eingriff-Ja-ich-habe-gebotoxt-59075.html
Mysteriöse Kreatur: „Nessie“ in Island?
Das Internet ist um eine Monster-Sensation reicher: Aufnahmen zeigen, wie sich unter der Eisdecke des isländischen Flusses Jokulsa scheinbar eine Riesenschlange bewegt. Im Netz wird nun fieberhaft diskutiert, ob es sich um den Lagarfljot-Wurm, die isländische Version des sagenumwobenen schottischen Ungeheuers von Loch Ness, handelt.
Was genau sich da in dem eiskalten Wasser wie eine Riesenschlange windet, ist auf den Aufnahmen nicht wirklich zu erkennen. Aber DASS sich etwas bewegt, ist deutlich sichtbar. Erst vor wenigen Tagen berichtete der isländische Sender RUV von den Aufnahmen und stellte ein Video online. Seitdem macht es im Internet seine Runde. Schon jetzt hat der Clip auf dem Videoportal „YouTube“ über eine Million Klicks.
Schnell brachten einige User die Sage um den Lagarfljot-Wurm in Verbindung mit den Aufnahmen. Geschichten um das isländische Seeungeheuer gehen bis ins 14. Jahrhundert zurück. Erstmals wurde im Jahr 1345 von einer vermeintlichen Sichtung des Monsters berichtet. Anders als das ebenfalls sagenumwobene Ungeheuer von Loch Ness in Schottland ähnelt die Kreatur der Überlieferung zufolge weniger einem Dinosaurier als eher einem gigantischen Wurm.
Der Legende nach soll es sich bei dem im Lagarfljot-See beheimateten Seeungeheuer einst um einen kleinen Wurm gehandelt haben, den ein Mädchen auf einen goldenen Ring setzte. Auf diese Weise wollte das Mädchen den wertvollen Ring vergrößern. Stattdessen aber nahm nur der Wurm an Größe zu – der Ring dagegen blieb, wie er war. Daraufhin warf das Mädchen das Lebewesen samt Schmuckstück in den Lagarfljot-See – wo der Wurm ungestört weiter und weiter gewachsen sein soll…
Um eben dieses Tier handelt es sich nach Meinung der Legenden-Verfechter bei der nun gesichteten angeblichen Riesenschlange im Jokulsa-Gewässer, einem Zufluss des Lagarfljot-Sees. Skeptiker dagegen sind laut der britischen Tageszeitung „Daily Telegraph“ davon überzeugt, dass das „Phantom-Monster“ nichts weiter als ein Stück altes Netz ist, das durch die Strömung im Eiswasser seine Kreise zieht.
Riesenschlange oder Riesenfake? Überzeugen Sie sich selbst:
Quelle: http://de.nachrichten.yahoo.com/mysteri%C3%B6se-kreatur--%E2%80%9Enessie%E2%80%9C-in-island--.html
Was genau sich da in dem eiskalten Wasser wie eine Riesenschlange windet, ist auf den Aufnahmen nicht wirklich zu erkennen. Aber DASS sich etwas bewegt, ist deutlich sichtbar. Erst vor wenigen Tagen berichtete der isländische Sender RUV von den Aufnahmen und stellte ein Video online. Seitdem macht es im Internet seine Runde. Schon jetzt hat der Clip auf dem Videoportal „YouTube“ über eine Million Klicks.
Schnell brachten einige User die Sage um den Lagarfljot-Wurm in Verbindung mit den Aufnahmen. Geschichten um das isländische Seeungeheuer gehen bis ins 14. Jahrhundert zurück. Erstmals wurde im Jahr 1345 von einer vermeintlichen Sichtung des Monsters berichtet. Anders als das ebenfalls sagenumwobene Ungeheuer von Loch Ness in Schottland ähnelt die Kreatur der Überlieferung zufolge weniger einem Dinosaurier als eher einem gigantischen Wurm.
Der Legende nach soll es sich bei dem im Lagarfljot-See beheimateten Seeungeheuer einst um einen kleinen Wurm gehandelt haben, den ein Mädchen auf einen goldenen Ring setzte. Auf diese Weise wollte das Mädchen den wertvollen Ring vergrößern. Stattdessen aber nahm nur der Wurm an Größe zu – der Ring dagegen blieb, wie er war. Daraufhin warf das Mädchen das Lebewesen samt Schmuckstück in den Lagarfljot-See – wo der Wurm ungestört weiter und weiter gewachsen sein soll…
Um eben dieses Tier handelt es sich nach Meinung der Legenden-Verfechter bei der nun gesichteten angeblichen Riesenschlange im Jokulsa-Gewässer, einem Zufluss des Lagarfljot-Sees. Skeptiker dagegen sind laut der britischen Tageszeitung „Daily Telegraph“ davon überzeugt, dass das „Phantom-Monster“ nichts weiter als ein Stück altes Netz ist, das durch die Strömung im Eiswasser seine Kreise zieht.
Riesenschlange oder Riesenfake? Überzeugen Sie sich selbst:
Quelle: http://de.nachrichten.yahoo.com/mysteri%C3%B6se-kreatur--%E2%80%9Enessie%E2%80%9C-in-island--.html
Freitag, 30. März 2012
Die Meerjungfrauenbeerdigung von Benbecula
Die Bewohner der Insel Benbecula sammelten gerade Seetang, da erschien ein Wesen mit weiblichen Zügen unweit der Küste im Wasser. Es hatte den Anschein, als würde es im Wasser vergnügt herumtollen. Es gelang ihnen jedoch nicht das Wesen einzufangen, doch ein junger Mann traf es mit einem Stein am Rücken. Das Wesen versank und dessen toten Körper fand man einige Tage später in Cuile bei Nunton auf. Laut detaillierten Beschreibungen entsprach der Oberkörper dem eines vierjährigen Kindes, doch es wies außergewöhnlich entwickelte Brüste auf. Der Unterkörper hatte die Form eines Lachses ohne Schuppen. Die Haut war weiß, weich und zart. Das lange Haar dunkel und glänzend. Alle wollten das wundersame Geschöpf ehren und man ließ es mit einem Totenhemd feierlich oberhalb des Strandes, wo es aufgefunden wurde, begraben.
Aus "Geheimnisvolle Ozeane" von Michael Schneider
Text bei Google Books
http://www.amazon.de/Geheimnisvolle-Ozeane-Fliegende-Geisterschiffe-Geheimnisse/dp/3941122673
Siehe auch:
http://moreaus-insel.blogspot.de/2011/02/beruf-meerjungfrau.html
http://moreaus-insel.blogspot.de/2011/01/mermaid-theory.html
http://moreaus-insel.blogspot.de/2009/12/weitere-mumifizierte-meerjungfrauen.html
http://moreaus-insel.blogspot.de/2009/11/mumifizierte-meerjungfrau-gefunden.html
Aus "Geheimnisvolle Ozeane" von Michael Schneider
Text bei Google Books
http://www.amazon.de/Geheimnisvolle-Ozeane-Fliegende-Geisterschiffe-Geheimnisse/dp/3941122673
Siehe auch:
http://moreaus-insel.blogspot.de/2011/02/beruf-meerjungfrau.html
http://moreaus-insel.blogspot.de/2011/01/mermaid-theory.html
http://moreaus-insel.blogspot.de/2009/12/weitere-mumifizierte-meerjungfrauen.html
http://moreaus-insel.blogspot.de/2009/11/mumifizierte-meerjungfrau-gefunden.html
Freitag, 23. März 2012
Affen stehen nur auf Affenmusik
Primaten reagieren auf artspezifische Musikstücke
Affen der in Südamerika lebenden Gattung der Tamarine reagieren auf Musik, die US-Forscher aus Tamarinenlauten komponiert haben. Musik aus menschlichen Kehlen interessiert sie hingegen nicht. Sie zeigen sogar ablehnendes Verhalten, wenn sie mit entsprechendem Sound beschallt werden, fanden Charles Snowdon von der Universität von Wisconsin in Madison und der Musiker David Teie von der Universität von Maryland in College Park heraus. Ähnlich wie Menschen auf menschliche Musik reagierten die Tiere in den Experimenten unterschiedlich auf verschiedene Genres der aus Affenlauten komponierten Musik. Dies könnte Konsequenzen für die Tierhaltung haben, bei der oft Musik zur Unterhaltung eingesetzt wird.
Bildquelle: http://cache2.allpostersimages.com/p/LRG/22/2250/82ZZD00Z/poster/steez-affe-mit-kopfhoerern.jpg
Die Wissenschaftler sind der Frage nachgegangen, ob auch Primaten Musik erkennen, wenn sie ihnen vorgespielt wird. So könnte irgendwann geklärt werden, wie sich die Vorliebe für harmonische Tonabfolgen beim Menschen entwickelt hat. Dafür komponierten die Forscher verschiedene Musikstücke aus Tamarinengeräuschen. Es entstanden Stücke aus Lauten, die die Gruppenzugehörigkeit anzeigen, sowie eine Art Primaten-Heavy-Metal aus Angst- und Drohgeräuschen. Die Lieder dauerten jeweils 30 Sekunden, während derer die Forscher zunächst noch keine speziellen Verhaltensweisen registrierten. Sobald sie jedoch fertig abgespielt waren, begannen die Tamarine, sich genau dem Musikstück entsprechend zu verhalten.
Basierten die Lieder auf Warnschreien oder angstanzeigenden Lauten, konnten die Tiere in Folge schwer stillsitzen und bewegten sich deutlich mehr als normal. Sie zeigten zudem Verhaltensmuster, die mit Angst verbunden werden, während sie sich nach der Primatenmusik aus Gruppenzugehörigkeitslauten ruhiger zeigten und nicht so sehr Zuflucht bei ihren Artgenossen suchten, sondern sich in aller Ruhe der Futtersuche widmeten. Die Reaktion auf menschliche Musik war weniger eindeutig. Entgegen der Erwartungen zeigten die Primaten keine erhöhte Aktivität nach menschlichen Warn- und Angstlauten, wohl aber weniger ängstliches Verhalten nach ruhiger, beschwichtigender Menschenmusik.
Musik ist laut den Forschern also ein artspezifisches Phänomen. Genauso wenig wie sich Walkühe von den Balzgesängen von Vogelmännchen anlocken lassen, reagieren Primaten, wenn sie menschliche Musik hören. Die Forscher schließen aus den Experimenten, dass die Rufe von Tieren nicht nur Informationen über den Sender vermitteln, sondern auch das Verhalten seiner Zuhörer manipulieren. Diese passen ihren Gefühlszustand dann dem des Erzeugers an. Die Beschallung von Zoo- oder Versuchstieren mit menschlicher Musik habe also möglicherweise nicht den gewünschten Effekt und müsse vielleicht durch artspezifische Musik ersetzt werden, erklären die Wissenschaftler.
Charles Snowdon (Universität von Wisconsin, Madison) und David Teie (Universität von Maryland, College Park):Biology Letters (doi: 10.1098/rsbl.2009.0593)
ddp/wissenschaft.de – Martina Bisculm
Quelle: http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/306803.html
Affen der in Südamerika lebenden Gattung der Tamarine reagieren auf Musik, die US-Forscher aus Tamarinenlauten komponiert haben. Musik aus menschlichen Kehlen interessiert sie hingegen nicht. Sie zeigen sogar ablehnendes Verhalten, wenn sie mit entsprechendem Sound beschallt werden, fanden Charles Snowdon von der Universität von Wisconsin in Madison und der Musiker David Teie von der Universität von Maryland in College Park heraus. Ähnlich wie Menschen auf menschliche Musik reagierten die Tiere in den Experimenten unterschiedlich auf verschiedene Genres der aus Affenlauten komponierten Musik. Dies könnte Konsequenzen für die Tierhaltung haben, bei der oft Musik zur Unterhaltung eingesetzt wird.
Bildquelle: http://cache2.allpostersimages.com/p/LRG/22/2250/82ZZD00Z/poster/steez-affe-mit-kopfhoerern.jpg
Die Wissenschaftler sind der Frage nachgegangen, ob auch Primaten Musik erkennen, wenn sie ihnen vorgespielt wird. So könnte irgendwann geklärt werden, wie sich die Vorliebe für harmonische Tonabfolgen beim Menschen entwickelt hat. Dafür komponierten die Forscher verschiedene Musikstücke aus Tamarinengeräuschen. Es entstanden Stücke aus Lauten, die die Gruppenzugehörigkeit anzeigen, sowie eine Art Primaten-Heavy-Metal aus Angst- und Drohgeräuschen. Die Lieder dauerten jeweils 30 Sekunden, während derer die Forscher zunächst noch keine speziellen Verhaltensweisen registrierten. Sobald sie jedoch fertig abgespielt waren, begannen die Tamarine, sich genau dem Musikstück entsprechend zu verhalten.
Basierten die Lieder auf Warnschreien oder angstanzeigenden Lauten, konnten die Tiere in Folge schwer stillsitzen und bewegten sich deutlich mehr als normal. Sie zeigten zudem Verhaltensmuster, die mit Angst verbunden werden, während sie sich nach der Primatenmusik aus Gruppenzugehörigkeitslauten ruhiger zeigten und nicht so sehr Zuflucht bei ihren Artgenossen suchten, sondern sich in aller Ruhe der Futtersuche widmeten. Die Reaktion auf menschliche Musik war weniger eindeutig. Entgegen der Erwartungen zeigten die Primaten keine erhöhte Aktivität nach menschlichen Warn- und Angstlauten, wohl aber weniger ängstliches Verhalten nach ruhiger, beschwichtigender Menschenmusik.
Musik ist laut den Forschern also ein artspezifisches Phänomen. Genauso wenig wie sich Walkühe von den Balzgesängen von Vogelmännchen anlocken lassen, reagieren Primaten, wenn sie menschliche Musik hören. Die Forscher schließen aus den Experimenten, dass die Rufe von Tieren nicht nur Informationen über den Sender vermitteln, sondern auch das Verhalten seiner Zuhörer manipulieren. Diese passen ihren Gefühlszustand dann dem des Erzeugers an. Die Beschallung von Zoo- oder Versuchstieren mit menschlicher Musik habe also möglicherweise nicht den gewünschten Effekt und müsse vielleicht durch artspezifische Musik ersetzt werden, erklären die Wissenschaftler.
Charles Snowdon (Universität von Wisconsin, Madison) und David Teie (Universität von Maryland, College Park):Biology Letters (doi: 10.1098/rsbl.2009.0593)
ddp/wissenschaft.de – Martina Bisculm
Quelle: http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/306803.html
Donnerstag, 15. März 2012
Blasen am ganzen Körper quälen indischen Mann
Hyderabad (Indien) – Mohammad Umar ist 62 Jahre alt und leidet schon fast sein ganzes Leben lang. Er hat überall Beulen. Im Gesicht, am Hals, auf den Armen und Beinen. Sein Bauch und Rücken sind voll von den Blasen, den Tumoren, die sein Leben bestimmen.
Ärzte vermuten, dass Mohammad an Neurofibromatose leidet, einer unheilbaren Erbkrankheit. Niemand kann sein Leid lindern. Eines Tages wird er an den Folgen seiner Krankheit sterben.
Mohammad lebt in Hyderabad, Indien. Bei seiner Geburt war er gesund. Seine Mutter hatte Beulen an den Händen, sonst nirgendwo. Sie starb 2001.
Das Leiden begann, als Mohammad 14 Jahre alt war. Vereinzelt wuchsen plötzlich Blasen auf seinem Körper. Seine Mutter brachte ihn zum Arzt, denn es waren die gleichen Blasen, die auch sie auf ihrem Körper trug.
Je älter Mohammad wird, desto größer werden die Blasen, desto größer wird das Leid. Er sagt: „Ich wusste, dass es immer schlimmer wurde. Ich wusste, dass es ein Albtraum wird.“
Heute kann er kaum noch gucken, die Beulen in seinem Gesicht wachsen ihm über die Augen. Im Sommer juckt die Haut unerträglich. „Ich bin ein guter Mensch. Ich kann hart arbeiten, aber mein Aussehen ist ein Problem für andere Leute. Niemand mag mich ansehen oder bei mir sein“, sagte Mohammad der britischen Zeitung „Daily Mail“.
Seinen Job als Gepäckträger am Bahnhof hat er längst verloren. Hin und wieder bettelt er, um wenigstens ein bisschen Geld zu bekommen. Immer wieder musste er umziehen – kein Vermieter wollte ihn in seinem Haus haben.
Eines Tages lernt er Farhat-un-Nisa (45) kennen. Mohammad verliebte sich in sie, heiratete, als er 28 Jahre alt war. Noch heute sind die beiden ein glückliches Paar.
Und obwohl die Ärzte sagten, dass die Krankheit auch auf ihre Kinder übertragbar sei, wagen sie den Schritt. Vier Kinder haben die beiden zusammen: Tochter Shama (25), die Söhne Mohammad Hussain (20), Mohammad Subani (18) und Khaja (12).
Die ersten drei Kinder sind gesund.
Doch bei Khaja dann der Schock. Ganz langsam bilden sich auch an seinem Körper erste Blasen. „Es ist genau so wie es auch bei mir begann. Ich bin am Boden zerstört“, sagt Mohammad.
Das Schlimmste ist: Ärzte sagen, die Krankheit sei unheilbar. Zum Glück sind die Tumore an seinem Körper nicht schmerzhaft. Doch das Leben des Mohammad Umar ist qualvoll – sein Sohn hat es wohl noch vor sich.
Quelle: http://www.bild.de/news/ausland/hautkrankheiten/blasenmann-leidvolle-leben-unheilbare-krankheit-22920312.bild.html
Ärzte vermuten, dass Mohammad an Neurofibromatose leidet, einer unheilbaren Erbkrankheit. Niemand kann sein Leid lindern. Eines Tages wird er an den Folgen seiner Krankheit sterben.
Mohammad lebt in Hyderabad, Indien. Bei seiner Geburt war er gesund. Seine Mutter hatte Beulen an den Händen, sonst nirgendwo. Sie starb 2001.
Das Leiden begann, als Mohammad 14 Jahre alt war. Vereinzelt wuchsen plötzlich Blasen auf seinem Körper. Seine Mutter brachte ihn zum Arzt, denn es waren die gleichen Blasen, die auch sie auf ihrem Körper trug.
Je älter Mohammad wird, desto größer werden die Blasen, desto größer wird das Leid. Er sagt: „Ich wusste, dass es immer schlimmer wurde. Ich wusste, dass es ein Albtraum wird.“
Heute kann er kaum noch gucken, die Beulen in seinem Gesicht wachsen ihm über die Augen. Im Sommer juckt die Haut unerträglich. „Ich bin ein guter Mensch. Ich kann hart arbeiten, aber mein Aussehen ist ein Problem für andere Leute. Niemand mag mich ansehen oder bei mir sein“, sagte Mohammad der britischen Zeitung „Daily Mail“.
Seinen Job als Gepäckträger am Bahnhof hat er längst verloren. Hin und wieder bettelt er, um wenigstens ein bisschen Geld zu bekommen. Immer wieder musste er umziehen – kein Vermieter wollte ihn in seinem Haus haben.
Eines Tages lernt er Farhat-un-Nisa (45) kennen. Mohammad verliebte sich in sie, heiratete, als er 28 Jahre alt war. Noch heute sind die beiden ein glückliches Paar.
Und obwohl die Ärzte sagten, dass die Krankheit auch auf ihre Kinder übertragbar sei, wagen sie den Schritt. Vier Kinder haben die beiden zusammen: Tochter Shama (25), die Söhne Mohammad Hussain (20), Mohammad Subani (18) und Khaja (12).
Die ersten drei Kinder sind gesund.
Doch bei Khaja dann der Schock. Ganz langsam bilden sich auch an seinem Körper erste Blasen. „Es ist genau so wie es auch bei mir begann. Ich bin am Boden zerstört“, sagt Mohammad.
Das Schlimmste ist: Ärzte sagen, die Krankheit sei unheilbar. Zum Glück sind die Tumore an seinem Körper nicht schmerzhaft. Doch das Leben des Mohammad Umar ist qualvoll – sein Sohn hat es wohl noch vor sich.
Quelle: http://www.bild.de/news/ausland/hautkrankheiten/blasenmann-leidvolle-leben-unheilbare-krankheit-22920312.bild.html
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