Georgien – Wissenschaftliche Sensation oder doch Schwindel: Eine georgische Katze soll angeblich ein “Hundebaby” zur Welt gebracht haben.
Der Besitzer des Tieres wie auch das gesamte georgische Dorf ist davon überzeugt, dass die Katze einen Hund entbunden hat.
Der Katzenbesitzer meinte, sein Haustier hätte tagelang in den Wehen gelegen. Als er am nächsten Tag Nachschau hielt, fand er ein neugeborenes “Hundebaby” neben ihr.
Das “Hundebaby” hätte Pfoten und Ohren wie eine Katze und wird auch nun von dieser gesäugt und aufgezogen. Die Dorfbewohner sprechen von einem Wunder – eine wissenschaftliche Überprüfung steht allerdings noch aus …
vom 28. Juli 2010
Quelle: http://www.tierarztblog.com/2010/07/28/katze-bringt-hund-zur-welt-catdog-georgien-sensation-betrug/
Sonntag, 20. Februar 2011
Sonntag, 13. Februar 2011
Furry-Kultur
Furry (engl. pelzartig, mit Pelz besetzt oder mit Pelz bekleidet) ist der Sammelbegriff für eine internationale Interessen-Gruppierung, die an anthropomorphen Tieren in Schrift, Bild und Ton interessiert ist. Dies reicht vom typischen Werwolf bis hin zu tierischen Cartoon- und Comicfiguren. Die meisten Mitglieder der Gruppierung stammen aus den USA, Japan, Großbritannien und Deutschland.
Das Wort furry wird im Sprachgebrauch sowohl als Substantiv als auch als Adjektiv gebraucht. Fans bezeichnen sich auch selbst als Furries, Furs oder Furry Fans.
Bekannte Beispiele
Die gebräuchlichste Definition von furry umfasst bekannte Cartoonfiguren wie Roger Rabbit, Bugs Bunny und Micky Maus, die sich durch ihr anthropomorphes Aussehen und Verhalten hervortun. Comicartige Überzeichnung und humoristische Elemente fallen im Allgemeinen nicht unter den Begriff, stehen ihm aber auch nicht entgegen.
Weitere Beispiele für anthropomorphe Charaktere in modernen Medien sind die Tiere aus Redwall, Usagi Yojimbo, Omaha the Cat Dancer, Fritz the Cat, die Teenage Mutant Ninja Turtles (obwohl Schildkröten kein Fell haben) und die Charaktere der in Furry-Kreisen beliebten, mittlerweile abgesetzten US-amerikanischen Fernsehserie Father of the Pride. Hierbei handelt es sich um Wesen, die realistischer dargestellt werden als Comicfiguren. Auch beliebt bei Furries ist der Anime-Film Bagi, in dem die Hauptdarstellerin eine genetisch veränderte Berglöwin ist, die menschlichen Verstand und eindeutig anthropomorphe Züge hat.
Auch Charaktere mit tierischem Körper und einem menschlichen Verstand sowie Fabelwesen wie Drachen und Greifen werden gemeinhin als furry bezeichnet. Somit schließt der Begriff furry auch alle klassischen Fabeln mit ein. Auch Echsen und Dinosaurier wie in Jurassic Park oder Godzilla haben Anhänger unter den Furries. Meist werden Wesen mit Schuppen auch als Scalies bezeichnet.
Einstellung und Interessen
Ein nicht unerheblicher Teil der Furry-Interessierten hat, ähnlich wie die Star-Trek-Fangemeinde, das Furry-Dasein zu einer Lebensanschauung erhoben, versteht sich oft als Tier im Menschen, folgt spirituellen/schamanistischen Werten oder ist Liebhaber erotischer Darstellungen anthropomorpher Wesen. In vielen Medienberichten werden sexuelle Motive thematisiert, wogegen Furries einwenden, dass diese eine eher untergeordnete Rolle spielen. Bei den meisten der in derartigen Berichten oft thematisierten Fursuits sind sexuelle Handlungen konstruktionsbedingt nur begrenzt möglich.
Innerhalb der Gruppe spricht man vom Furry-Fandom, einer Fan-Gemeinde für anthropomorphe Werke jeglicher Couleur. Diese hält wegen der oftmals großen Entfernung zueinander hauptsächlich über das Internet Kontakt. Größere Treffen sind die so genannten Conventions, wie zum Beispiel der jährlich stattfindenden Eurofurence. Diese ziehen bei weitem nicht alle Fans an, erreichen jedoch in Europa hunderte (Eurofurence 13 (2007) mit mehr als 600 Besuchern), in den USA tausende Besucher (Anthrocon 2009 mit 3776 Besuchern).
In der Szene hat sich ein „Furry-Code“ etabliert, der prinzipiell wie der Geekcode aufgebaut ist. Der Code besteht aus einer Folge von Zeichen, von denen jedes eine bestimmte fest definierte Bedeutung hat. Mit dem Furry-Code teilen die Fans ihre Einstellung und Interessen mit.
Furry in der Kunst
Viele Furries verleihen ihrer bunten Fantasiewelt auch künstlerisch Ausdruck in allen erdenklichen Formen.
Das Hauptinteresse der meisten Furries gilt hierbei grafischen Werken, die sich etwa in Online-Archiven wie Yerf, Fur Affinity, deviantART, Sheezy Art, SoFurry oder VCL (Vixen Controlled Library) finden.
Es gibt tausende mehr oder weniger professionelle Künstler, die ihre Bilder entweder kostenlos über das Internet verteilen oder drucken und verkaufen. Viele Independent-Webcomics kreisen um Furry-Themen oder beinhalten entsprechende anthropomorphe Charaktere, wie zum Beispiel "Sabrina Online" von dem amerikanischen Künstler Eric W. Schwartz oder "VG Cats" von Scott Ramsoomair.
Weiterhin gibt es noch eine ausgeprägte Kultur des Geschichtenschreibens, wobei sich dieses Gebiet von eher leichter Fanfiction bis hin zu vollständigen Romanen mit literarischem Tiefgang erstreckt. Die Verbreitung solcher Geschichten erfolgte bis in die 1990er-Jahre noch hauptsächlich durch Fanzines, heutzutage hauptsächlich über das Internet. Ein Beispiel für den Versuch eines Deutschen Fanzines außerhalb des Internets ist "Fur Fiction", eine Anthologie von Kurzgeschichten, die von Helge Lange im Verlag Edition Solar-X herausgegeben wird. Sie orientiert sich dabei themenmäßig am 1985 erschienenen DDR-Buch "Aus dem Tagebuch einer Ameise (Wissenschaftlich-phantastische Tiergeschichten)" (Hrsg. u. mit einem Vorwort von Michael Szameit, Verlag Neues Leben, Berlin 1985)
Das Thema des aufrecht gehenden Tieres hat darüber hinaus auch zum Anfertigen von Kostümen mit anthropomorphem Aussehen geführt; in der Szene als Fursuit bezeichnet. Einige Erschaffer solcher Fursuits setzen ihre Fähigkeiten auch kommerziell ein und produzieren für Firmen und Vereine, in denen sie etwa als Maskottchen eingesetzt werden.
In der Vergangenheit waren Furries mehrfach an Filmen oder Computerspielen beteiligt, was in jüngster Zeit eine gewisse Fortsetzung in der 3D-Animation gefunden hat. Ein Beispiel für den Einfluss der Subkultur Furry ist das 1994 erschienene Erben der Erde oder der 3D Animationsfilm Kaze - Ghost Warrior von Timothy Albee.
Entwicklung des deutschen Furry-Fandoms
Das Furry-Phänomen begann in den USA und erreichte Deutschland in größerem Stil etwa Mitte der 1990er-Jahre. Im Gegensatz zu den USA gibt es in Deutschland keine ausgeprägte Fanzine-Kultur.
Im Dezember 1994 wurde in einem Usenet-Posting erstmals die Furry-Convention „Eurofurence“ erwähnt. Sie fand zum ersten Mal im Juni 1995 in Kaiser-Wilhelm-Koog statt und hatte damals 19 Teilnehmer. Die Veranstaltung findet seitdem jährlich an wechselnden Orten in Europa statt und hat sich zur größten europäischen Furry-Con entwickelt. 2001 nahmen erstmals über 200 Personen teil, 2007 waren es 585 und 2010 bereits 973 Personen.
Im April 1998 startete die erste Mephit Mini Con (MMC) als kleines Treffen in einem Apartment in Rüsselsheim. Sie findet seitdem jährlich mit ständig wachsender Teilnehmerzahl (zuletzt rund 200 Personen) statt. 1999 wechselte man ins Falken-Jugendheim in Seeheim, von 2002 bis 2005 an die Loreley. Seit 2006 findet die MMC auf der Freusburg statt.
Im Dezember 2002 zeigte die ARTE-Sendung Tracks einen Beitrag über das amerikanische Furry-Fandom. Dass es auch in Deutschland Furries gibt, wurde im Bericht jedoch nicht erwähnt. Die Sendung am 15. März 2008 zeigte deutsche Furs auf einem französischen Festival.
Im Mai 2005 wurde im Rahmen der ARD-Sendung Polylux erstmals ein Fernsehbericht über das deutsche Furry-Fandom gezeigt.
Aktuell wird die Größe des deutschen Furry Fandoms auf 3000-4000 Mitglieder (viele nicht im Fandom aktiv) geschätzt.
Fursuits
Die anthropomorphen Tierkostüme sind der von der Öffentlichkeit am ehesten wahrgenommene - weil optisch auffälligste - Teil der Furry-Subkultur. Dies variieren von einfachen Masken, falschen Schwänzen, Ohren, etc. bis hin zu aufwendig gestalteten Kostümen mit Animatronik (z. B. bewegliche Teile). Das Wort „Fursuit“ bedeutet übersetzt Pelz-Anzug oder Fell-Kleid. Trotzdem stellen Fursuiter nur eine kleine Minderheit der Furry-Subkultur dar, einer Online-Umfrage zufolge etwa 15%.
Fursuits werden überwiegend als Einzelstück individuell geplant und gebaut (meist vom Träger selbst), da industriell hergestellte Kostüme den individuellen Ansprüchen nicht gerecht werden. Die Ausstattung variiert je nach geplantem Einsatzgebiet, etwa was Robustheit, Funktionen und Sichtfeld angeht.
Das Tragen der Fursuits wird im deutschsprachigen Raum häufig als Performance-Kunst verstanden. Abseits von Furry-Conventions wie der Eurofurence treten Fursuiter auch im öffentlichen Raum in Erscheinung; sei es als Teil von Paraden oder Umzügen, oder auch in speziellen Aktionen („Suitwalks“).
Spirituelle Hintergründe (der Fursuiter möchte seiner Verbundenheit mit einer bestimmten Tierart oder einem Alter-Ego Ausdruck verleihen), Rollenspiele (LARP) oder einfach nur die Faszination an der technischen Herausforderung können ebenfalls Anlass sein einen Fursuit zu bauen und zu tragen. Der berufliche Bezug von Furries zu Fursuits - z. B. Maskottchen oder Themenparks - ist in Europa eher von untergeordneter Bedeutung.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Furry
Siehe auch: http://moreaus-insel.blogspot.com/2009/11/furrys.html
ebenso: http://moreaus-insel.blogspot.com/2010/07/csi.html
Das Wort furry wird im Sprachgebrauch sowohl als Substantiv als auch als Adjektiv gebraucht. Fans bezeichnen sich auch selbst als Furries, Furs oder Furry Fans.
Bekannte Beispiele
Die gebräuchlichste Definition von furry umfasst bekannte Cartoonfiguren wie Roger Rabbit, Bugs Bunny und Micky Maus, die sich durch ihr anthropomorphes Aussehen und Verhalten hervortun. Comicartige Überzeichnung und humoristische Elemente fallen im Allgemeinen nicht unter den Begriff, stehen ihm aber auch nicht entgegen.
Weitere Beispiele für anthropomorphe Charaktere in modernen Medien sind die Tiere aus Redwall, Usagi Yojimbo, Omaha the Cat Dancer, Fritz the Cat, die Teenage Mutant Ninja Turtles (obwohl Schildkröten kein Fell haben) und die Charaktere der in Furry-Kreisen beliebten, mittlerweile abgesetzten US-amerikanischen Fernsehserie Father of the Pride. Hierbei handelt es sich um Wesen, die realistischer dargestellt werden als Comicfiguren. Auch beliebt bei Furries ist der Anime-Film Bagi, in dem die Hauptdarstellerin eine genetisch veränderte Berglöwin ist, die menschlichen Verstand und eindeutig anthropomorphe Züge hat.
Auch Charaktere mit tierischem Körper und einem menschlichen Verstand sowie Fabelwesen wie Drachen und Greifen werden gemeinhin als furry bezeichnet. Somit schließt der Begriff furry auch alle klassischen Fabeln mit ein. Auch Echsen und Dinosaurier wie in Jurassic Park oder Godzilla haben Anhänger unter den Furries. Meist werden Wesen mit Schuppen auch als Scalies bezeichnet.
Einstellung und Interessen
Ein nicht unerheblicher Teil der Furry-Interessierten hat, ähnlich wie die Star-Trek-Fangemeinde, das Furry-Dasein zu einer Lebensanschauung erhoben, versteht sich oft als Tier im Menschen, folgt spirituellen/schamanistischen Werten oder ist Liebhaber erotischer Darstellungen anthropomorpher Wesen. In vielen Medienberichten werden sexuelle Motive thematisiert, wogegen Furries einwenden, dass diese eine eher untergeordnete Rolle spielen. Bei den meisten der in derartigen Berichten oft thematisierten Fursuits sind sexuelle Handlungen konstruktionsbedingt nur begrenzt möglich.
Innerhalb der Gruppe spricht man vom Furry-Fandom, einer Fan-Gemeinde für anthropomorphe Werke jeglicher Couleur. Diese hält wegen der oftmals großen Entfernung zueinander hauptsächlich über das Internet Kontakt. Größere Treffen sind die so genannten Conventions, wie zum Beispiel der jährlich stattfindenden Eurofurence. Diese ziehen bei weitem nicht alle Fans an, erreichen jedoch in Europa hunderte (Eurofurence 13 (2007) mit mehr als 600 Besuchern), in den USA tausende Besucher (Anthrocon 2009 mit 3776 Besuchern).
In der Szene hat sich ein „Furry-Code“ etabliert, der prinzipiell wie der Geekcode aufgebaut ist. Der Code besteht aus einer Folge von Zeichen, von denen jedes eine bestimmte fest definierte Bedeutung hat. Mit dem Furry-Code teilen die Fans ihre Einstellung und Interessen mit.
Furry in der Kunst
Viele Furries verleihen ihrer bunten Fantasiewelt auch künstlerisch Ausdruck in allen erdenklichen Formen.
Das Hauptinteresse der meisten Furries gilt hierbei grafischen Werken, die sich etwa in Online-Archiven wie Yerf, Fur Affinity, deviantART, Sheezy Art, SoFurry oder VCL (Vixen Controlled Library) finden.
Es gibt tausende mehr oder weniger professionelle Künstler, die ihre Bilder entweder kostenlos über das Internet verteilen oder drucken und verkaufen. Viele Independent-Webcomics kreisen um Furry-Themen oder beinhalten entsprechende anthropomorphe Charaktere, wie zum Beispiel "Sabrina Online" von dem amerikanischen Künstler Eric W. Schwartz oder "VG Cats" von Scott Ramsoomair.
Weiterhin gibt es noch eine ausgeprägte Kultur des Geschichtenschreibens, wobei sich dieses Gebiet von eher leichter Fanfiction bis hin zu vollständigen Romanen mit literarischem Tiefgang erstreckt. Die Verbreitung solcher Geschichten erfolgte bis in die 1990er-Jahre noch hauptsächlich durch Fanzines, heutzutage hauptsächlich über das Internet. Ein Beispiel für den Versuch eines Deutschen Fanzines außerhalb des Internets ist "Fur Fiction", eine Anthologie von Kurzgeschichten, die von Helge Lange im Verlag Edition Solar-X herausgegeben wird. Sie orientiert sich dabei themenmäßig am 1985 erschienenen DDR-Buch "Aus dem Tagebuch einer Ameise (Wissenschaftlich-phantastische Tiergeschichten)" (Hrsg. u. mit einem Vorwort von Michael Szameit, Verlag Neues Leben, Berlin 1985)
Das Thema des aufrecht gehenden Tieres hat darüber hinaus auch zum Anfertigen von Kostümen mit anthropomorphem Aussehen geführt; in der Szene als Fursuit bezeichnet. Einige Erschaffer solcher Fursuits setzen ihre Fähigkeiten auch kommerziell ein und produzieren für Firmen und Vereine, in denen sie etwa als Maskottchen eingesetzt werden.
In der Vergangenheit waren Furries mehrfach an Filmen oder Computerspielen beteiligt, was in jüngster Zeit eine gewisse Fortsetzung in der 3D-Animation gefunden hat. Ein Beispiel für den Einfluss der Subkultur Furry ist das 1994 erschienene Erben der Erde oder der 3D Animationsfilm Kaze - Ghost Warrior von Timothy Albee.
Entwicklung des deutschen Furry-Fandoms
Das Furry-Phänomen begann in den USA und erreichte Deutschland in größerem Stil etwa Mitte der 1990er-Jahre. Im Gegensatz zu den USA gibt es in Deutschland keine ausgeprägte Fanzine-Kultur.
Im Dezember 1994 wurde in einem Usenet-Posting erstmals die Furry-Convention „Eurofurence“ erwähnt. Sie fand zum ersten Mal im Juni 1995 in Kaiser-Wilhelm-Koog statt und hatte damals 19 Teilnehmer. Die Veranstaltung findet seitdem jährlich an wechselnden Orten in Europa statt und hat sich zur größten europäischen Furry-Con entwickelt. 2001 nahmen erstmals über 200 Personen teil, 2007 waren es 585 und 2010 bereits 973 Personen.
Im April 1998 startete die erste Mephit Mini Con (MMC) als kleines Treffen in einem Apartment in Rüsselsheim. Sie findet seitdem jährlich mit ständig wachsender Teilnehmerzahl (zuletzt rund 200 Personen) statt. 1999 wechselte man ins Falken-Jugendheim in Seeheim, von 2002 bis 2005 an die Loreley. Seit 2006 findet die MMC auf der Freusburg statt.
Im Dezember 2002 zeigte die ARTE-Sendung Tracks einen Beitrag über das amerikanische Furry-Fandom. Dass es auch in Deutschland Furries gibt, wurde im Bericht jedoch nicht erwähnt. Die Sendung am 15. März 2008 zeigte deutsche Furs auf einem französischen Festival.
Im Mai 2005 wurde im Rahmen der ARD-Sendung Polylux erstmals ein Fernsehbericht über das deutsche Furry-Fandom gezeigt.
Aktuell wird die Größe des deutschen Furry Fandoms auf 3000-4000 Mitglieder (viele nicht im Fandom aktiv) geschätzt.
Fursuits
Die anthropomorphen Tierkostüme sind der von der Öffentlichkeit am ehesten wahrgenommene - weil optisch auffälligste - Teil der Furry-Subkultur. Dies variieren von einfachen Masken, falschen Schwänzen, Ohren, etc. bis hin zu aufwendig gestalteten Kostümen mit Animatronik (z. B. bewegliche Teile). Das Wort „Fursuit“ bedeutet übersetzt Pelz-Anzug oder Fell-Kleid. Trotzdem stellen Fursuiter nur eine kleine Minderheit der Furry-Subkultur dar, einer Online-Umfrage zufolge etwa 15%.
Fursuits werden überwiegend als Einzelstück individuell geplant und gebaut (meist vom Träger selbst), da industriell hergestellte Kostüme den individuellen Ansprüchen nicht gerecht werden. Die Ausstattung variiert je nach geplantem Einsatzgebiet, etwa was Robustheit, Funktionen und Sichtfeld angeht.
Das Tragen der Fursuits wird im deutschsprachigen Raum häufig als Performance-Kunst verstanden. Abseits von Furry-Conventions wie der Eurofurence treten Fursuiter auch im öffentlichen Raum in Erscheinung; sei es als Teil von Paraden oder Umzügen, oder auch in speziellen Aktionen („Suitwalks“).
Spirituelle Hintergründe (der Fursuiter möchte seiner Verbundenheit mit einer bestimmten Tierart oder einem Alter-Ego Ausdruck verleihen), Rollenspiele (LARP) oder einfach nur die Faszination an der technischen Herausforderung können ebenfalls Anlass sein einen Fursuit zu bauen und zu tragen. Der berufliche Bezug von Furries zu Fursuits - z. B. Maskottchen oder Themenparks - ist in Europa eher von untergeordneter Bedeutung.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Furry
Siehe auch: http://moreaus-insel.blogspot.com/2009/11/furrys.html
ebenso: http://moreaus-insel.blogspot.com/2010/07/csi.html
Sonntag, 6. Februar 2011
Wenn Tiere eine nahende Katastrophe spüren
Auffälliges Tierverhalten
Forscher rätseln über Erdbebenwarnung durch Kröten
Tiere spüren eine nahende Katastrophe - das legen zumindest diverse Berichte nahe. Mäuse warnten 1976 vor einem Beben in Italien, 2004 flüchteten Elefanten vor dem Tsunami in Asien. Tage vor dem verheerenden Beben in China verhielten sich Hunderttausende Kröten auffällig. Was fühlten sie?
Karlsruhe - Diesmal wurden die Warnsignale offenbar übersehen: Tage vor dem verheerenden Beben in Südwestchina waren Hunderttausende Kröten aus der Erde gekrochen und durch die Stadt Mianyang gehüpft. Die Tiere verhielten sich damit ebenso ungewöhnlich wie jene Schlangen, die Anfang Februar 1975 um die nordostchinesische Stadt Haicheng herum vorzeitig aus dem Winterschlaf erwachten, um einem Beben zu entfliehen, das die Stadt wenige Tage später in Trümmer legte. Damals hatten Seismologen das Verhalten der Tiere richtig gedeutet, entsprechende Messungen vorgenommen und die Stadt rechtzeitig räumen lassen.
Dass sich Tiere Stunden und Tage vor einem Erdbeben seltsam verhalten und Fluchtreaktionen zeigen, ist seit der Antike mehrfach dokumentiert. Der griechische Naturforscher Plinius der Ältere, der beim Ausbruch des Vesuvs im Jahr 79 starb, berichtete darüber ebenso wie Bauern in der italienischen Region Friaul, wo am 6. Mai 1976 Mäuse aus dem Boden krochen und Stalltiere panisch wurden, bevor ein Erdbeben am Abend knapp tausend Menschenleben kostete.
Weltweit versuchen Wissenschaftler das Phänomen der tierischen Vorahnung seit Jahren zu ergründen. Helmut Tributsch, Professor für physikalische Chemie an der Freien Universität Berlin, hat darüber sogar ein Buch geschrieben, das in dem Titel "Wenn Schlangen erwachen" die glückliche Rettung der Stadt Haicheng aufgreift. Der Wissenschaftler kommt nach statistischen Auswertungen zahlreicher Tierbeobachtungen zu dem Ergebnis, dass vor allem Höhlenbewohner wie Mäuse, Ratten, Schlangen und Fledermäuse rund 20 Stunden vor einem Beben ab der Stärke 6,5 durch Verhaltensveränderungen auf sich aufmerksam machen.
Doch was Vögel, Pferde, Elefanten und Fische veranlasst, vor einem starken Erdbeben verrückt zu spielen, ist nicht geklärt. Eine These besagt, dass durch den starken Druck und die Reibung im Gestein elektrische Ströme entstehen, die wiederum das in feinen Gesteinsrissen vorhandene Wasser zersetzen. Die dabei entstehenden positiv geladenen Teilchen würden von den Tieren als Aerosole über die Atemluft aufgenommen und verursachten bei ihnen die Ausschüttung des Angst auslösenden Nervenbotenstoffs Serotonin. Dass es vor Beben zu Aufladungen in der Atmosphäre kommt, die Wetterleuchten auslösen können, hatten auch Geoforscher schon beobachtet.
Doch Tiere können Erdbeben womöglich nicht nur riechen, sondern auch rechtzeitig fühlen. Bei dem Seebeben, das an Weihnachten 2004 in 40 Kilometer Tiefe vor der indonesischen Küste den verheerenden Tsunami auslöste, flüchteten Elefanten und andere Tiere in Sri Lanka ins Landesinnere, lange bevor die ersten Flutwellen die Küste erreichten. Von Elefanten weiß man, dass sie über ihre empfindlichen Fußsohlen Infraschall, also tiefste Schwingungen über große Entfernungen wahrnehmen können. Sie könnten damit die Erschütterungen des Seebebens gespürt haben, da sich Infraschall im Gestein sehr viel schneller ausbreitet als im Wasser.
Andere Tiere wie Schlangen und einige Käferarten besitzen dagegen Infrarotsensoren und registrieren damit bereits minimale Temperaturänderungen, wenn in Erdbebenzonen um Vulkane aufsteigende Lava den Erdboden erwärmt. Und viele Vögel bemerken Schwankungen des Erdmagnetfelds, wie sie auch mit Erdbeben einhergehen. Und weil zahlreiche Vögel im Gegensatz zum Menschen auch im ultravioletten Bereich sehen, könnten sie womöglich Gase wahrnehmen, die vor einem Erdbeben aus dem Boden entweichen.
Warum die Krötenwanderung in Mianyang nun nicht als Warnung wahrgenommen wurde, ist unklar. Womöglich wurde den zuständigen Behörden das auffällige Verhalten der Tiere einfach nicht gemeldet. So wie im Juli 1976, als um die Stadt Tangshan die Erde wackelte. Damals starben bei dem Erdbeben der Stärke 7,8 Schätzungen zufolge etwa 650.000 Menschen. Warnungen über das merkwürdige Verhalten der Tiere seien den Verantwortlichen damals einfach nicht weitergeleitet worden, schreibt Tributsch in seinem Buch.
Jürgen Oeder, AFP
Quelle: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,553571,00.html
Forscher rätseln über Erdbebenwarnung durch Kröten
Tiere spüren eine nahende Katastrophe - das legen zumindest diverse Berichte nahe. Mäuse warnten 1976 vor einem Beben in Italien, 2004 flüchteten Elefanten vor dem Tsunami in Asien. Tage vor dem verheerenden Beben in China verhielten sich Hunderttausende Kröten auffällig. Was fühlten sie?
Karlsruhe - Diesmal wurden die Warnsignale offenbar übersehen: Tage vor dem verheerenden Beben in Südwestchina waren Hunderttausende Kröten aus der Erde gekrochen und durch die Stadt Mianyang gehüpft. Die Tiere verhielten sich damit ebenso ungewöhnlich wie jene Schlangen, die Anfang Februar 1975 um die nordostchinesische Stadt Haicheng herum vorzeitig aus dem Winterschlaf erwachten, um einem Beben zu entfliehen, das die Stadt wenige Tage später in Trümmer legte. Damals hatten Seismologen das Verhalten der Tiere richtig gedeutet, entsprechende Messungen vorgenommen und die Stadt rechtzeitig räumen lassen.
Dass sich Tiere Stunden und Tage vor einem Erdbeben seltsam verhalten und Fluchtreaktionen zeigen, ist seit der Antike mehrfach dokumentiert. Der griechische Naturforscher Plinius der Ältere, der beim Ausbruch des Vesuvs im Jahr 79 starb, berichtete darüber ebenso wie Bauern in der italienischen Region Friaul, wo am 6. Mai 1976 Mäuse aus dem Boden krochen und Stalltiere panisch wurden, bevor ein Erdbeben am Abend knapp tausend Menschenleben kostete.
Weltweit versuchen Wissenschaftler das Phänomen der tierischen Vorahnung seit Jahren zu ergründen. Helmut Tributsch, Professor für physikalische Chemie an der Freien Universität Berlin, hat darüber sogar ein Buch geschrieben, das in dem Titel "Wenn Schlangen erwachen" die glückliche Rettung der Stadt Haicheng aufgreift. Der Wissenschaftler kommt nach statistischen Auswertungen zahlreicher Tierbeobachtungen zu dem Ergebnis, dass vor allem Höhlenbewohner wie Mäuse, Ratten, Schlangen und Fledermäuse rund 20 Stunden vor einem Beben ab der Stärke 6,5 durch Verhaltensveränderungen auf sich aufmerksam machen.
Doch was Vögel, Pferde, Elefanten und Fische veranlasst, vor einem starken Erdbeben verrückt zu spielen, ist nicht geklärt. Eine These besagt, dass durch den starken Druck und die Reibung im Gestein elektrische Ströme entstehen, die wiederum das in feinen Gesteinsrissen vorhandene Wasser zersetzen. Die dabei entstehenden positiv geladenen Teilchen würden von den Tieren als Aerosole über die Atemluft aufgenommen und verursachten bei ihnen die Ausschüttung des Angst auslösenden Nervenbotenstoffs Serotonin. Dass es vor Beben zu Aufladungen in der Atmosphäre kommt, die Wetterleuchten auslösen können, hatten auch Geoforscher schon beobachtet.
Doch Tiere können Erdbeben womöglich nicht nur riechen, sondern auch rechtzeitig fühlen. Bei dem Seebeben, das an Weihnachten 2004 in 40 Kilometer Tiefe vor der indonesischen Küste den verheerenden Tsunami auslöste, flüchteten Elefanten und andere Tiere in Sri Lanka ins Landesinnere, lange bevor die ersten Flutwellen die Küste erreichten. Von Elefanten weiß man, dass sie über ihre empfindlichen Fußsohlen Infraschall, also tiefste Schwingungen über große Entfernungen wahrnehmen können. Sie könnten damit die Erschütterungen des Seebebens gespürt haben, da sich Infraschall im Gestein sehr viel schneller ausbreitet als im Wasser.
Andere Tiere wie Schlangen und einige Käferarten besitzen dagegen Infrarotsensoren und registrieren damit bereits minimale Temperaturänderungen, wenn in Erdbebenzonen um Vulkane aufsteigende Lava den Erdboden erwärmt. Und viele Vögel bemerken Schwankungen des Erdmagnetfelds, wie sie auch mit Erdbeben einhergehen. Und weil zahlreiche Vögel im Gegensatz zum Menschen auch im ultravioletten Bereich sehen, könnten sie womöglich Gase wahrnehmen, die vor einem Erdbeben aus dem Boden entweichen.
Warum die Krötenwanderung in Mianyang nun nicht als Warnung wahrgenommen wurde, ist unklar. Womöglich wurde den zuständigen Behörden das auffällige Verhalten der Tiere einfach nicht gemeldet. So wie im Juli 1976, als um die Stadt Tangshan die Erde wackelte. Damals starben bei dem Erdbeben der Stärke 7,8 Schätzungen zufolge etwa 650.000 Menschen. Warnungen über das merkwürdige Verhalten der Tiere seien den Verantwortlichen damals einfach nicht weitergeleitet worden, schreibt Tributsch in seinem Buch.
Jürgen Oeder, AFP
Quelle: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,553571,00.html
Sonntag, 30. Januar 2011
The Mermaid Theory
Weise Worte des Meister Barney:
Siehe auch: http://www.webcitation.org/query?url=http%3A%2F%2Fwww.cbs.com%2Fprimetime%2Fhow_i_met_your_mother%2Fcommunity%2Fbarney_blog%2Findex.php&date=2010-12-10
Siehe auch: http://www.webcitation.org/query?url=http%3A%2F%2Fwww.cbs.com%2Fprimetime%2Fhow_i_met_your_mother%2Fcommunity%2Fbarney_blog%2Findex.php&date=2010-12-10
Samstag, 29. Januar 2011
Chinesen wächst ein Horn auf dem Kopf
Huang Yuanfan ist ratlos: Ihm wächst ein Horn aus dem Kopf
Vor zwei Jahren entdeckte Huang Yuanfan eine kleine Beule unter seinen Haaren - heute nennt ihn sein ganzes Dorf den "Ziegenmann". Inzwischen ist dem 84-jährigen Chinesen aus Ziyuan in Südchina ein mehrere Zentimeter langes Horn aus dem Hinterkopf gewachsen - und er kann nichts dagegen tun. Für die Ärzte ist Huang ein medizinisches Rätsel.
"Ich habe versucht, es abzuschlagen und habe sogar daran gefeilt, aber das hat nichts geändert. Das Horn wächst einfach weiter", sagte Huang der englischen Zeitschrift "Metro".
"Es würde einfach nachwachsen"
Selbst als er es schließlich untersuchen ließ, hatte er wenig Erfolg: "Die Ärzte sagen, sie wissen auch nicht, warum es wächst. Wenn sie es abschneiden würden, würde es einfach nachwachsen." Also behilft sich Huang ganz pragmatisch: "Ich versuche, das Horn unter einem Hut zu verstecken. Aber wenn es noch länger wird, kommt es oben raus."
Im März waren Bilder der Chinesin Zhang Ruifang bekannt geworden, der ein sechs Zentimeter langes Horn aus der Stirn wuchs. Die Wucherung der 101-Jährigen aus dem kleinen Dorf Linlou in der Provinz Henan wuchs binnen weniger Monate.
Wucherungen aus Keratin
Derartige Hautdeformationen kommen offenbar immer wieder vor, aber sehr selten in dieser Größe. Sie bestehen meistens aus Keratin, dem Stoff, aus dem auch Haare und Fingernägel bestehen. Vor allem ältere Menschen sind betroffen. Gelegentlich handelt es sich dabei um Krebs, mehr als die Hälfte dieser Wucherungen ist aber gutartig.
Quelle: http://nachrichten.t-online.de/chinesen-waechst-ein-horn-auf-dem-kopf/id_43980562/index
Siehe auch: http://moreaus-insel.blogspot.com/2010/03/101-jahriger-chinesin-wachsen-horner.html
Vor zwei Jahren entdeckte Huang Yuanfan eine kleine Beule unter seinen Haaren - heute nennt ihn sein ganzes Dorf den "Ziegenmann". Inzwischen ist dem 84-jährigen Chinesen aus Ziyuan in Südchina ein mehrere Zentimeter langes Horn aus dem Hinterkopf gewachsen - und er kann nichts dagegen tun. Für die Ärzte ist Huang ein medizinisches Rätsel.
"Ich habe versucht, es abzuschlagen und habe sogar daran gefeilt, aber das hat nichts geändert. Das Horn wächst einfach weiter", sagte Huang der englischen Zeitschrift "Metro".
"Es würde einfach nachwachsen"
Selbst als er es schließlich untersuchen ließ, hatte er wenig Erfolg: "Die Ärzte sagen, sie wissen auch nicht, warum es wächst. Wenn sie es abschneiden würden, würde es einfach nachwachsen." Also behilft sich Huang ganz pragmatisch: "Ich versuche, das Horn unter einem Hut zu verstecken. Aber wenn es noch länger wird, kommt es oben raus."
Im März waren Bilder der Chinesin Zhang Ruifang bekannt geworden, der ein sechs Zentimeter langes Horn aus der Stirn wuchs. Die Wucherung der 101-Jährigen aus dem kleinen Dorf Linlou in der Provinz Henan wuchs binnen weniger Monate.
Wucherungen aus Keratin
Derartige Hautdeformationen kommen offenbar immer wieder vor, aber sehr selten in dieser Größe. Sie bestehen meistens aus Keratin, dem Stoff, aus dem auch Haare und Fingernägel bestehen. Vor allem ältere Menschen sind betroffen. Gelegentlich handelt es sich dabei um Krebs, mehr als die Hälfte dieser Wucherungen ist aber gutartig.
Quelle: http://nachrichten.t-online.de/chinesen-waechst-ein-horn-auf-dem-kopf/id_43980562/index
Siehe auch: http://moreaus-insel.blogspot.com/2010/03/101-jahriger-chinesin-wachsen-horner.html
Montag, 24. Januar 2011
Übergriffe von Wildtieren auf Menschen nehmen zu
Zoologen sprechen inzwischen von einem ernsten Problem: Die Übergriffe von wilden Tieren sind so häufig, so aggressiv und so gefährlich wie nie. Bären, Elefanten, Tiger, Löwen, Wölfe, Haie, vor allem aber Krokodile – viele Tiere reagieren nicht mehr artgerecht. Der Mensch unterschätzt Stress, Intelligenz und Gedächtnis der Kreaturen.
Bildquelle: http://data14.sevenload.com/slcom/rn/wb/mfffjkc/ugkfoponmmjd.jpg~/Killer-Katze-aus-Krefeld.jpg
Es gibt absolut nichts, was die zwei Kinder dazu bringen könnte, jemals wieder in einem Haus zu schlafen. Schon gar nicht im Haus ihrer Eltern, in einem Dorf in Buschmannland, Namibia. Heute Nacht werden sie auf dem Baum bleiben, ebenso wie morgen Nacht, übermorgen und wie jede Nacht vom Rest ihres Lebens. Die Mutter schimpft, fleht, droht, bettelt. Es hilft nicht. Nicht nach dem, was passierte. Nicht nach jener Nacht, als die Elefanten aus dem Wald gekommen sind – und den Vater mitgenommen haben. Die Kinder hören noch das Poltern, sehen noch immer den dunklen Koloss, der plötzlich im Türrahmen auftaucht. Der Vater will ihn verscheuchen. Das ist der Moment, als der Elefant zugreift, ihn in den Wald trägt und ihn tötet. So erzählen Mutter und Kinder es der englischen Zeitung „Daily Telegraph“.
Elefanten waren nicht immer so. Aber seit einigen Jahren hat sich in ihrer Beziehung zum Menschen etwas Grundlegendes geändert. Nicht nur bei ihnen – die Übergriffe von wilden Tieren sind so häufig, so aggressiv und so gefährlich wie nie. Der gutherzige Dickhäuter, der Jumbo heißt, der nette Bär namens Pu und jetzt dazu der weiße Kuschelbär mit Vornamen Knut – lange schien es so, als seien die gefährlichsten Vertreter der Zoologie kurz vor dem Übergang ins Paradies, in dem keine Kreatur der anderen das kleinste Haar krümmt. Den vermenschlichten Kinderzimmer-Spielzeugtier-Perspektiven setzen Zoologen jetzt ein paar erschreckende Erkenntnisse der freien Wildbahn entgegen.
„Die Vorfälle, in denen Mensch und Tier aneinandergeraten, nehmen seit etwa zehn Jahren zu“, sagt die kalifornische Wissenschaftlerin Gay Bradshaw. Die Forscherin setzt sich vor allem mit dem Anstieg der Gewalttaten zwischen Elefanten und Menschen auseinander. Sie hat in einer der früheren Ausgaben von „Nature“ den Artikel „Elephant Breakdown“ veröffentlicht, auf Deutsch: der Zusammenbruch der Elefanten. „Die Tiere reagieren nicht mehr artgerecht“, sagt sie, „Elefanten sind Vegetarier, sie haben keinen Grund, Menschen zu töten.“ Bradshaws Theorie: Der Mensch hat durch Jagd, Keulung und den Raub des Lebensraums die Sozialstruktur der Dickhäuter zerstört, jetzt rächt sich das: „Die Tiere haben verstanden, dass sie nur einen Feind haben – den Menschen."
Aber nicht nur Elefanten reagieren zunehmend aggressiv auf Menschen: Behörden in den USA und Kanada registrieren besorgt deutlich mehr Angriffe von Berglöwen, Füchsen, Wölfen auf Menschen. Rumänien und Kolumbien zählen mehr Übergriffe durch Bären. Aus Sierra Leone und Uganda kommen Berichte von Schimpansen, die Menschen schwer verletzten und töten – und das, obwohl unsere nächsten biologischen Verwandten „so gut wie nie Personen angreifen“, wie der „New Scientist“ schreibt. Und die „Los Angeles Times“ berichtet, dass es weltweit seit dem Jahr 2000 doppelt so viele tödliche Hai-Attacken gab wie in den letzten 50 Jahren des 20. Jahrhunderts. Einen ähnlichen Trend beobachtet der Australier Scoresby Shepherd. Der Biologe machte darauf aufmerksam, dass Gegenden, die für drei bis vier Hai-Angriffe in zehn Jahren bekannt sind, inzwischen mindestens einmal im Jahr heimgesucht werden.
Natürlich wissen die Zoologen, dass es sich hierbei, statistisch gesehen, um Einzelfälle handelt – für die es jeweils verschiedene Gründe gibt. In der Wissenschaft gibt es keine Kategorie, in der alle Tiere, die Menschen töten, zusammengefasst sind. Im zoologischen Ordnungssystem verbindet den Eisbären nichts mit dem Krokodil, den Elefanten nichts mit dem Tiger, die Netzpython nichts mit dem weißen Hai. Dennoch nehmen Wissenschaftler die Übergriffe inzwischen so ernst, dass sie eine eigene statistische Kategorie eingeführt haben: HAC – Human-Animal Conflict.
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Die meisten Berichte über tödliche Übergriffe aus der Tierwelt beginnen so: Das Soundso frisst keine Menschen. Wenn es trotzdem einen frisst, dann aus Versehen. Ein unglücklicher Zufall, der dem Grizzly auf dem Weg zur Mülltonne den verschlafenen Camper in die Quere schickt, der den Surfer in den Augen des Hais wie eine Robbe aussehen lässt oder den gebückten Bauern wie ein hilfloses Huftier in den Augen des Tigers.
Tiere wissen genau, mit wem sie es zu tun haben
Der renommierte Ethnologe Marc Bekoff, University of Colorado, behauptet das nicht. „Über Jahrhunderte haben wir geglaubt, Tiere sind nicht viel mehr als gefühlsarme, unreflektierende und instinktgesteuerte Automaten“, sagt Bekoff, „diese Ansicht ist dumm, gefährlich, und damit machen wir es uns zu leicht. Je länger wir uns mit Tieren beschäftigen, egal welcher Species sie angehören, desto erstaunter stehen wir da. Sie handeln emotional und haben ein gutes Gedächtnis, egal ob es um Artgenossen, Feinde, Beute, Verletzungen oder einfach nur Stress geht.“
Bekoff beobachtet seit 30 Jahren Kojoten, Füchse, Krähen und Elefanten. Der Mensch als Krone der Evolution, als Spitze der Nahrungskette – dieses Bild ist für Bekoff ein Überbleibsel aus Darwins Zeiten, das sich längst überholt hat.
„Wenn unser Gehirn über Jahrmillionen hinweg ein reiches, emotionales Gefühlsleben hervorgebracht hat, warum dann nicht auch das von Tieren?“ Laut Bekoff sollten Wissenschaftler nicht länger darüber diskutieren, ob Tiere Gefühle haben, sondern darüber, wie und was sie fühlen. „Ergebnisse von Laborforschern zeigen: Von der Neurobiologie her ähneln die Gefühlsregungen denen der Menschen. Sie entstehen in den gleichen Hirnbereichen, und oft gehen sie mit fast identischen Hormonausschüttungen einher.“
Dass viele Tiere uns in den Disziplinen Intelligenz, Gedächtnis und emotionale Regungen etwas vorturnen können, ist für Zoologen nichts Neues. Britische Neurologen fanden heraus, dass Schafe zum Beispiel ein hervorragendes Gedächtnis für Gesichter haben. So können sie schon als Lamm mindestens 50 Antlitze von Artgenossen speichern – und sie in der Herde wiederfinden, sogar, wenn sie über Jahre hinweg getrennt lebten. John Webster, Professor für Landwirtschaft an der Universität Bristol, fand heraus, dass die Tiere im Laufe ihres Lebens vier bis fünf beste Freunde haben – ebenso wie Feinde, denen gegenüber sie zornig und abweisend reagieren. Ein Verhalten, das jeder Bauer auch von seinen Kühen oder Pferden kennt.
Verhalten wird falsch interpretiert
Dennoch gibt es viele Forscher, wie zum Beispiel Paul McDonald, die davor warnen, unsere nahen und entfernteren zoologischen Verwandten allzu sehr zu vermenschlichen: „Wir neigen sehr schnell dazu, tierische Verhaltensmuster völlig falsch zu interpretieren. Ein starker Antrieb vieler Kreaturen ist die Rangordnung. Missachtet ein Mensch diese, reagieren viele Tiere aggressiv.“
Auch an den menschenfressenden Räubern im Tierreich gibt es wenig zu romantisieren. In seinem Buch „Das Lächeln des Tigers“ fasst der Wissenschaftsjournalist David Quammen die großen Raubtiere wie Tiger, Löwe, Hai und Krokodil als Alpha- und Gipfelräuber zusammen. Alpha, weil diese Kreaturen groß und gefräßig sind – und wir Menschen eben schon lange vergessen haben, dass wir im letzten Millennium kaum mehr waren als „eine andere und leicht erhältliche Sorte Fleisch“. Gipfel, weil die großen Räuber immer noch an der Spitze der Nahrungspyramide stehen. Gerade weil sie auf der Spitze stehen, brauchen sie ein gewaltiges Revier, um Beute zu beschaffen – und sie reagieren empfindlich auf Raumverlust.
Am erfolgreichsten sichert sich derzeit das Krokodil seine Reviere – und fordert auch die meisten Todesopfer, das recherchierte der BBC-Journalist Steve Leonard. Vor allem das australische Leistenkrokodil tut sich in der Statistik hervor. Handelsverbote retteten das Reptil, dem es bis 1973 gewaltig ans Leder ging. In Australien war es durch die Jagd nahezu ausgerottet.
Mittlerweile hat sich der Bestand erholt, es gibt so viele Tiere wie lange nicht mehr. Dazu helfen Zuchtprogramme: In australischen Krokodilfarmen werden die Eier heute künstlich bebrütet und ein Teil der Jungtiere dann in die Wildnis entlassen. Die Art gilt weiterhin als streng geschützt – obwohl ihr mehr und mehr Touristen in den Rachen fallen. „Einige Leute sagen vielleicht, ach Krokodile, die sind doch nicht so schlimm. Aber sie sind schlimm“, schreibt Quammen. Dazu zitiert er Hiob: „Kannst du das Krokodil am Angelhaken ziehen? Fleht es dich groß um Gnade an? Richtet es zärtliche Worte an dich?“ Die Antwort ist: nein.
Quelle: http://www.welt.de/wissenschaft/tierwelt/article2378351/Uebergriffe-von-Wildtieren-auf-Menschen-nehmen-zu.html
Siehe auch: http://moreaus-insel.blogspot.com/2010/01/konferenz-der-tiere.html
Bildquelle: http://data14.sevenload.com/slcom/rn/wb/mfffjkc/ugkfoponmmjd.jpg~/Killer-Katze-aus-Krefeld.jpg
Es gibt absolut nichts, was die zwei Kinder dazu bringen könnte, jemals wieder in einem Haus zu schlafen. Schon gar nicht im Haus ihrer Eltern, in einem Dorf in Buschmannland, Namibia. Heute Nacht werden sie auf dem Baum bleiben, ebenso wie morgen Nacht, übermorgen und wie jede Nacht vom Rest ihres Lebens. Die Mutter schimpft, fleht, droht, bettelt. Es hilft nicht. Nicht nach dem, was passierte. Nicht nach jener Nacht, als die Elefanten aus dem Wald gekommen sind – und den Vater mitgenommen haben. Die Kinder hören noch das Poltern, sehen noch immer den dunklen Koloss, der plötzlich im Türrahmen auftaucht. Der Vater will ihn verscheuchen. Das ist der Moment, als der Elefant zugreift, ihn in den Wald trägt und ihn tötet. So erzählen Mutter und Kinder es der englischen Zeitung „Daily Telegraph“.
Elefanten waren nicht immer so. Aber seit einigen Jahren hat sich in ihrer Beziehung zum Menschen etwas Grundlegendes geändert. Nicht nur bei ihnen – die Übergriffe von wilden Tieren sind so häufig, so aggressiv und so gefährlich wie nie. Der gutherzige Dickhäuter, der Jumbo heißt, der nette Bär namens Pu und jetzt dazu der weiße Kuschelbär mit Vornamen Knut – lange schien es so, als seien die gefährlichsten Vertreter der Zoologie kurz vor dem Übergang ins Paradies, in dem keine Kreatur der anderen das kleinste Haar krümmt. Den vermenschlichten Kinderzimmer-Spielzeugtier-Perspektiven setzen Zoologen jetzt ein paar erschreckende Erkenntnisse der freien Wildbahn entgegen.
„Die Vorfälle, in denen Mensch und Tier aneinandergeraten, nehmen seit etwa zehn Jahren zu“, sagt die kalifornische Wissenschaftlerin Gay Bradshaw. Die Forscherin setzt sich vor allem mit dem Anstieg der Gewalttaten zwischen Elefanten und Menschen auseinander. Sie hat in einer der früheren Ausgaben von „Nature“ den Artikel „Elephant Breakdown“ veröffentlicht, auf Deutsch: der Zusammenbruch der Elefanten. „Die Tiere reagieren nicht mehr artgerecht“, sagt sie, „Elefanten sind Vegetarier, sie haben keinen Grund, Menschen zu töten.“ Bradshaws Theorie: Der Mensch hat durch Jagd, Keulung und den Raub des Lebensraums die Sozialstruktur der Dickhäuter zerstört, jetzt rächt sich das: „Die Tiere haben verstanden, dass sie nur einen Feind haben – den Menschen."
Aber nicht nur Elefanten reagieren zunehmend aggressiv auf Menschen: Behörden in den USA und Kanada registrieren besorgt deutlich mehr Angriffe von Berglöwen, Füchsen, Wölfen auf Menschen. Rumänien und Kolumbien zählen mehr Übergriffe durch Bären. Aus Sierra Leone und Uganda kommen Berichte von Schimpansen, die Menschen schwer verletzten und töten – und das, obwohl unsere nächsten biologischen Verwandten „so gut wie nie Personen angreifen“, wie der „New Scientist“ schreibt. Und die „Los Angeles Times“ berichtet, dass es weltweit seit dem Jahr 2000 doppelt so viele tödliche Hai-Attacken gab wie in den letzten 50 Jahren des 20. Jahrhunderts. Einen ähnlichen Trend beobachtet der Australier Scoresby Shepherd. Der Biologe machte darauf aufmerksam, dass Gegenden, die für drei bis vier Hai-Angriffe in zehn Jahren bekannt sind, inzwischen mindestens einmal im Jahr heimgesucht werden.
Natürlich wissen die Zoologen, dass es sich hierbei, statistisch gesehen, um Einzelfälle handelt – für die es jeweils verschiedene Gründe gibt. In der Wissenschaft gibt es keine Kategorie, in der alle Tiere, die Menschen töten, zusammengefasst sind. Im zoologischen Ordnungssystem verbindet den Eisbären nichts mit dem Krokodil, den Elefanten nichts mit dem Tiger, die Netzpython nichts mit dem weißen Hai. Dennoch nehmen Wissenschaftler die Übergriffe inzwischen so ernst, dass sie eine eigene statistische Kategorie eingeführt haben: HAC – Human-Animal Conflict.
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Die meisten Berichte über tödliche Übergriffe aus der Tierwelt beginnen so: Das Soundso frisst keine Menschen. Wenn es trotzdem einen frisst, dann aus Versehen. Ein unglücklicher Zufall, der dem Grizzly auf dem Weg zur Mülltonne den verschlafenen Camper in die Quere schickt, der den Surfer in den Augen des Hais wie eine Robbe aussehen lässt oder den gebückten Bauern wie ein hilfloses Huftier in den Augen des Tigers.
Tiere wissen genau, mit wem sie es zu tun haben
Der renommierte Ethnologe Marc Bekoff, University of Colorado, behauptet das nicht. „Über Jahrhunderte haben wir geglaubt, Tiere sind nicht viel mehr als gefühlsarme, unreflektierende und instinktgesteuerte Automaten“, sagt Bekoff, „diese Ansicht ist dumm, gefährlich, und damit machen wir es uns zu leicht. Je länger wir uns mit Tieren beschäftigen, egal welcher Species sie angehören, desto erstaunter stehen wir da. Sie handeln emotional und haben ein gutes Gedächtnis, egal ob es um Artgenossen, Feinde, Beute, Verletzungen oder einfach nur Stress geht.“
Bekoff beobachtet seit 30 Jahren Kojoten, Füchse, Krähen und Elefanten. Der Mensch als Krone der Evolution, als Spitze der Nahrungskette – dieses Bild ist für Bekoff ein Überbleibsel aus Darwins Zeiten, das sich längst überholt hat.
„Wenn unser Gehirn über Jahrmillionen hinweg ein reiches, emotionales Gefühlsleben hervorgebracht hat, warum dann nicht auch das von Tieren?“ Laut Bekoff sollten Wissenschaftler nicht länger darüber diskutieren, ob Tiere Gefühle haben, sondern darüber, wie und was sie fühlen. „Ergebnisse von Laborforschern zeigen: Von der Neurobiologie her ähneln die Gefühlsregungen denen der Menschen. Sie entstehen in den gleichen Hirnbereichen, und oft gehen sie mit fast identischen Hormonausschüttungen einher.“
Dass viele Tiere uns in den Disziplinen Intelligenz, Gedächtnis und emotionale Regungen etwas vorturnen können, ist für Zoologen nichts Neues. Britische Neurologen fanden heraus, dass Schafe zum Beispiel ein hervorragendes Gedächtnis für Gesichter haben. So können sie schon als Lamm mindestens 50 Antlitze von Artgenossen speichern – und sie in der Herde wiederfinden, sogar, wenn sie über Jahre hinweg getrennt lebten. John Webster, Professor für Landwirtschaft an der Universität Bristol, fand heraus, dass die Tiere im Laufe ihres Lebens vier bis fünf beste Freunde haben – ebenso wie Feinde, denen gegenüber sie zornig und abweisend reagieren. Ein Verhalten, das jeder Bauer auch von seinen Kühen oder Pferden kennt.
Verhalten wird falsch interpretiert
Dennoch gibt es viele Forscher, wie zum Beispiel Paul McDonald, die davor warnen, unsere nahen und entfernteren zoologischen Verwandten allzu sehr zu vermenschlichen: „Wir neigen sehr schnell dazu, tierische Verhaltensmuster völlig falsch zu interpretieren. Ein starker Antrieb vieler Kreaturen ist die Rangordnung. Missachtet ein Mensch diese, reagieren viele Tiere aggressiv.“
Auch an den menschenfressenden Räubern im Tierreich gibt es wenig zu romantisieren. In seinem Buch „Das Lächeln des Tigers“ fasst der Wissenschaftsjournalist David Quammen die großen Raubtiere wie Tiger, Löwe, Hai und Krokodil als Alpha- und Gipfelräuber zusammen. Alpha, weil diese Kreaturen groß und gefräßig sind – und wir Menschen eben schon lange vergessen haben, dass wir im letzten Millennium kaum mehr waren als „eine andere und leicht erhältliche Sorte Fleisch“. Gipfel, weil die großen Räuber immer noch an der Spitze der Nahrungspyramide stehen. Gerade weil sie auf der Spitze stehen, brauchen sie ein gewaltiges Revier, um Beute zu beschaffen – und sie reagieren empfindlich auf Raumverlust.
Am erfolgreichsten sichert sich derzeit das Krokodil seine Reviere – und fordert auch die meisten Todesopfer, das recherchierte der BBC-Journalist Steve Leonard. Vor allem das australische Leistenkrokodil tut sich in der Statistik hervor. Handelsverbote retteten das Reptil, dem es bis 1973 gewaltig ans Leder ging. In Australien war es durch die Jagd nahezu ausgerottet.
Mittlerweile hat sich der Bestand erholt, es gibt so viele Tiere wie lange nicht mehr. Dazu helfen Zuchtprogramme: In australischen Krokodilfarmen werden die Eier heute künstlich bebrütet und ein Teil der Jungtiere dann in die Wildnis entlassen. Die Art gilt weiterhin als streng geschützt – obwohl ihr mehr und mehr Touristen in den Rachen fallen. „Einige Leute sagen vielleicht, ach Krokodile, die sind doch nicht so schlimm. Aber sie sind schlimm“, schreibt Quammen. Dazu zitiert er Hiob: „Kannst du das Krokodil am Angelhaken ziehen? Fleht es dich groß um Gnade an? Richtet es zärtliche Worte an dich?“ Die Antwort ist: nein.
Quelle: http://www.welt.de/wissenschaft/tierwelt/article2378351/Uebergriffe-von-Wildtieren-auf-Menschen-nehmen-zu.html
Siehe auch: http://moreaus-insel.blogspot.com/2010/01/konferenz-der-tiere.html
Sonntag, 16. Januar 2011
Riesenwuchs
Quelle: http://www.filmposter-archiv.de/filmplakat/1958/attack_of_the_50_ft_woman.jpg
Riesenwuchs, Hypersomie oder Gigantismus bezeichnet in der Regel einen ausgeprägten, proportionierten Hochwuchs des Menschen, der nach ICD-10 in einen konstitutionellen Riesenwuchs (E34.4) und einen hypophysären Riesenwuchs (E22.0) unterteilt wird. Letzterer ist durch eine vermehrte Produktion von Somatotropin (einem Wachstumshormon) während der Wachstumsphase bedingt.
Als riesenwüchsig gelten Menschen im obersten Perzentil der Körpergröße. Diese Perzentilangaben beziehen sich jeweils auf die statistische Größenverteilungskurve von Personen gleichen Alters, Geschlechts und ethnischer Herkunft. Riesenwuchs tritt auch bei Nutz- und Zierpflanzen auf und ist hier auf Polyploidie zurückzuführen.
Den alleinigen Riesenwuchs der Körperendteile (Akren) bezeichnet man als Akromegalie; das Gegenteil von Hypersomie, ein zu geringes Wachstum, mit Nanosomie (Zwergwuchs), Mikrosomie (Kleinwuchs) oder (allgemeiner) Hyposomie (Kümmerwuchs).
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Riesenwuchs
Liste der größten Personen
Die Liste der größten Personen enthält Personen, die eine Größe von 240 Zentimetern oder mehr hatten oder aktuell haben. Die überdurchschnittliche Größe kann genetisch bedingte Besonderheiten, Operationen am Gehirn oder andere Auslöser als Ursache haben. Medizinisch spricht man ab einer Größe von 230 Zentimetern von Riesenwuchs. In einer weiteren Liste werden Personen genannt, deren Größe in Presse und Literatur teilweise mit 240 Zentimetern und mehr angegeben wird, dies aber nicht eindeutig nachgewiesen ist. Zu den einzelnen Personen werden neben der Größe das Herkunftsland und die Lebensdaten angegeben und weitere Anmerkungen gemacht.
Anmerkung
Zu den einzelnen Personen gibt es in der Literatur teilweise unterschiedliche Angaben. Dies kann darauf zurückzuführen sein, dass die betreffende Person sich aus kommerziellen Gründen größer macht, beispielsweise, wenn sie im Zirkus oder in Shows auftritt, oder ist in der Tatsache begründet, dass manche dieser Personen noch wachsen und so ältere Messungen nicht mehr aktuell sind. Im fortschreitenden Alter kann eine Person, bedingt durch Rückgratverkrümmung oder das Stauchen der Wirbel, auch kleiner werden. Wegen der Vielzahl von falschen Maßangaben wurden nur die Personen in die Liste aufgenommen, deren Größe relativ zuverlässig dokumentiert ist. Dies kann vor allem durch Messungen in medizinischen Einrichtungen geschehen oder durch das Guinness-Buch der Rekorde, für das eine Person mehrmals am Tag gemessen und daraus ein Mittelwert gebildet wird. Dort finden größte Personen nur Zugang, wenn ihre Größe zweifelsfrei feststeht.
Erklärung
* Größe (cm): Nennt die Größe in Zentimetern. Sie kann stehend, ggf. unter Berücksichtigung einer eventuellen Rückgratverkrümmung gemessen worden sein. Maßgebend ist das größte ermittelte Maß im Laufe eines Lebens.
* Namen: Nennt den Namen der Person. Kursiv werden alternative Namen oder Spitznamen genannt.
* Land: Nennt das Land, aus dem die Person stammt. Es wird die Nationalflagge dargestellt und der dreistellige ISO-3166-1-Code genannt.
* Lebensdaten: Nennt Geburts- und Sterbejahr.
* Anmerkung: Enthält Anmerkungen zur Person. Diese können sich auf das Leben oder auf die Quellenlage zur Größe beziehen.
* Personen, deren Angaben grau hinterlegt sind, wurden zuverlässig dokumentiert und medizinisch vermessen.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_gr%C3%B6%C3%9Ften_Personen
Siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Riese
Riesenwuchs, Hypersomie oder Gigantismus bezeichnet in der Regel einen ausgeprägten, proportionierten Hochwuchs des Menschen, der nach ICD-10 in einen konstitutionellen Riesenwuchs (E34.4) und einen hypophysären Riesenwuchs (E22.0) unterteilt wird. Letzterer ist durch eine vermehrte Produktion von Somatotropin (einem Wachstumshormon) während der Wachstumsphase bedingt.
Als riesenwüchsig gelten Menschen im obersten Perzentil der Körpergröße. Diese Perzentilangaben beziehen sich jeweils auf die statistische Größenverteilungskurve von Personen gleichen Alters, Geschlechts und ethnischer Herkunft. Riesenwuchs tritt auch bei Nutz- und Zierpflanzen auf und ist hier auf Polyploidie zurückzuführen.
Den alleinigen Riesenwuchs der Körperendteile (Akren) bezeichnet man als Akromegalie; das Gegenteil von Hypersomie, ein zu geringes Wachstum, mit Nanosomie (Zwergwuchs), Mikrosomie (Kleinwuchs) oder (allgemeiner) Hyposomie (Kümmerwuchs).
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Riesenwuchs
Liste der größten Personen
Die Liste der größten Personen enthält Personen, die eine Größe von 240 Zentimetern oder mehr hatten oder aktuell haben. Die überdurchschnittliche Größe kann genetisch bedingte Besonderheiten, Operationen am Gehirn oder andere Auslöser als Ursache haben. Medizinisch spricht man ab einer Größe von 230 Zentimetern von Riesenwuchs. In einer weiteren Liste werden Personen genannt, deren Größe in Presse und Literatur teilweise mit 240 Zentimetern und mehr angegeben wird, dies aber nicht eindeutig nachgewiesen ist. Zu den einzelnen Personen werden neben der Größe das Herkunftsland und die Lebensdaten angegeben und weitere Anmerkungen gemacht.
Anmerkung
Zu den einzelnen Personen gibt es in der Literatur teilweise unterschiedliche Angaben. Dies kann darauf zurückzuführen sein, dass die betreffende Person sich aus kommerziellen Gründen größer macht, beispielsweise, wenn sie im Zirkus oder in Shows auftritt, oder ist in der Tatsache begründet, dass manche dieser Personen noch wachsen und so ältere Messungen nicht mehr aktuell sind. Im fortschreitenden Alter kann eine Person, bedingt durch Rückgratverkrümmung oder das Stauchen der Wirbel, auch kleiner werden. Wegen der Vielzahl von falschen Maßangaben wurden nur die Personen in die Liste aufgenommen, deren Größe relativ zuverlässig dokumentiert ist. Dies kann vor allem durch Messungen in medizinischen Einrichtungen geschehen oder durch das Guinness-Buch der Rekorde, für das eine Person mehrmals am Tag gemessen und daraus ein Mittelwert gebildet wird. Dort finden größte Personen nur Zugang, wenn ihre Größe zweifelsfrei feststeht.
Erklärung
* Größe (cm): Nennt die Größe in Zentimetern. Sie kann stehend, ggf. unter Berücksichtigung einer eventuellen Rückgratverkrümmung gemessen worden sein. Maßgebend ist das größte ermittelte Maß im Laufe eines Lebens.
* Namen: Nennt den Namen der Person. Kursiv werden alternative Namen oder Spitznamen genannt.
* Land: Nennt das Land, aus dem die Person stammt. Es wird die Nationalflagge dargestellt und der dreistellige ISO-3166-1-Code genannt.
* Lebensdaten: Nennt Geburts- und Sterbejahr.
* Anmerkung: Enthält Anmerkungen zur Person. Diese können sich auf das Leben oder auf die Quellenlage zur Größe beziehen.
* Personen, deren Angaben grau hinterlegt sind, wurden zuverlässig dokumentiert und medizinisch vermessen.
| Größe (cm) | Name | Land | Lebens- daten | Anmerkung |
|---|---|---|---|---|
| 272 [1] | Robert Wadlow The Alton Giant | 1918–1940 | Größter Mensch in der Medizingeschichte, dessen Körpergröße einwandfrei belegt ist.[2] Er wurde 18 Tage vor seinem Tod in der Fakultät der Washington University in St. Louis vermessen. Bei seinem Tod wog er 199 Kilogramm, an seinem 21. Geburtstag 223 Kilogramm. Mit zehn Jahren war er bereits 200 Zentimeter groß und 100 Kilogramm schwer. Sein enormes Wachstum wurde durch ein Hypophysenadenom ausgelöst, das große Mengen an Wachstumshormonen ausschüttete. | |
| 264 [3] | John F. Carroll The Buffalo Giant | 1932–1969 | Sein enormes Wachstum begann mit dem 16. Lebensjahr und konnte 1959 durch Behandlungen in einem Krankenhaus gestoppt werden. Messungen im Stehen ergaben 1959 244 Zentimeter. Er litt an schwerer Wirbelsäulenverkrümmung. Die Gesamtgröße bezieht sich auf eine angenommene Rückgratkrümmung. Spätere Messungen im Stehen ergaben 239 Zentimeter. 1968 betrug die Größe 234 Zentimeter. | |
| 264 [4] | John William Rogan auch Willie Bud Rogan | 1871–1905 | Rogan war Afroamerikaner und konnte aufgrund von Gelenksteifigkeit und Knochenverwachsungen der Knie und Hüften nicht stehen. Messungen erfolgten im Sitzen. Nach anderen Angaben war er auch 259 oder 269 Zentimeter groß. Sein Gewicht betrug nur 79 Kilogramm. Sein enormes Wachstum begann im Alter von 13 Jahren. | |
| 259 [5] | Leonid Stadnyk | 1971– | Galt vom 7. August 2007 bis zum 17. September 2009 als größter lebender Mensch.[6][7] Er lebte jahrelang zurückgezogen und vermied den Kontakt mit der Presse, die seine Größe publik machen wollte. Da aber die damalige Messmethode angezweifelt wurde – es fanden zur Mittelung der Größe nur zwei statt drei Messungen an einem Tag statt – und er sich nicht erneut vermessen lassen wollte, ging der Rekord im Jahre 2009 an Sultan Kösen mit 247 Zentimeter. | |
| 255 [8] | Trijntje Keever The Big Girl | 1616–1633 | Die Tochter des Bürgermeisters ihres Heimatortes war die größte Frau in der Geschichte mit nachgewiesener Größe. Sie starb bereits mit 17 Jahren. Sie wird auch mit 260 Zentimeter Größe angegeben. | |
| 251 [9] | Vikas Uppal Vicky | 1986–2007 | Wurde als 18-Jähriger mit 251 Zentimeter Größe bei einem Gewicht von 195 Kilogramm angegeben. Zu diesem Zeitpunkt war er noch im Wachstum. Sein Tod im Jahre 2007 war die Folge einer gescheiterten Hirntumoroperation. Mit seinem fünften Lebensjahr begann das überdurchschnittliche Wachstum. Er wird auch mit 239, 242 und 268 Zentimeter Größe und 202 Kilogramm Gewicht angegeben. | |
| 251 [10] | Kenianischer Riese | ? | Wird vom Guinness-Buch der Rekorde des Jahres 1962 mit dieser Größe geführt. | |
| 249 [11] | Ajaz Ahmed | 1976– | Wurde vor ein paar Jahren mit 256 Zentimeter Größe und 130 Kilogramm Gewicht gemeldet. Ahmed erhob vor ein paar Jahren mit 236 Zentimetern Größe den Anspruch, der größte lebende Mensch zu sein. Seine Größe wurde nie medizinisch korrekt oder vom Guinness-Buch der Rekorde bestätigt. Größte Person wurde dann eine Person mit der bestätigten Größe von 236 Zentimetern Größe, ab 2007 war es Stadnyk mit 257 Zentimetern. Ahmed wird auch mit 231, 254 und 256 Zentimeter angegeben. | |
| 249 [12] | Bernard Coyne The Cherokee Giant | 1897–1921 | Er wurde 1918 mit einer Größe von 236 Zentimetern nicht zum Militärdienst zugelassen. Als Coyne im Jahre 1921 verstarb, befand er sich noch im Wachstum. Zum Zeitpunkt seines Todes war er der größte Mensch weltweit. | |
| 249 [13] | Donald Don Köhler | 1925–1981 | Das überdurchschnittliche Wachstum begann ab dem zehnten Lebensjahr. Seine Größe wurde, bedingt durch eine Rückgratverkrümmung, in späteren Jahren auf 238 Zentimeter reduziert. Er galt von 1969 bis zu seinem Tode 1981 als größter lebender Mensch. Er hatte eine Zwillingsschwester mit 175 Zentimeter Größe. Diese Differenz ist laut Guinness-Buch der Rekorde die größte bei Zwillingen | |
| 248 [14] | Zeng Jinlian | 1964–1982 | Sie war die größte Frau in der Medizingeschichte. Sie konnte aufgrund einer Rückgratverkrümmung nicht aufrecht stehen. Mit 13 Jahren war sie bereits 213 Zentimeter groß. Bereits im Alter von vier Monaten begann das überdurchschnittliche Wachstum. Sie galt von 1981 bis zu ihrem Tode 1982, als sie 17 Jahre alt war, als größter lebender Mensch. | |
| 248 [15] | Christoffel Münster | 1632–1676 | Steht im Guinness-Buch der Rekorde. War im Alter von 16 Jahren 224 Zentimeter groß. Der Gänsehirt wurde von Herzog Christian Ludwig von Hannover zu seinem Leibwächter ernannt. | |
| 247 [16] | Sultan Kösen | 1982– | Sein Gewicht beträgt etwa 155 Kilogramm. Im Jahre 2006 beantragte er die Anerkennung als größter lebender Mensch im Guinness-Buch der Rekorde. Zu diesem Zeitpunkt war er mit den offiziell gemessenen 242 Zentimetern sechs Zentimeter größer als der bis dahin als größter Mensch anerkannte Bao Xishun. Im Februar 2009 wurde er vom Guinness-Buch der Rekorde offiziell vermessen und gilt seit der Herausgabe des Buches 2010 als größter lebender Mensch.[17] | |
| 247 [18] | Väinö Myllyrinne | 1909–1963 | Mit 21 Jahren war er 222 Zentimeter groß, begann später nochmals zu wachsen. Die anerkannte Größe war 247 Zentimeter, in den 30er Jahren war er angeblich sogar 251 Zentimeter groß. Er galt von 1940 bis zu seinem Tod 1963 als größter Mensch der Welt. | |
| 246 [19] | Patrick Cotter O'Brien Bristol Giant, Irish Giant | 1760–1806 | Die Größenangabe wurde 1975 aufgrund erneuter Knochenmessungen korrigiert. Cotter war zu seiner Zeit der größte Mensch und wurde erst fast 100 Jahre später von John William Rogan übertroffen. | |
| 246 [20] | Julius Koch Le Geant Constantin | 1872–1902 | Seine Beine mussten wegen Wundbrand amputiert werden. Die Größenangabe stammt aus der Zeit kurz vor der Amputation. Er spielte 1902 in dem Kurzfilm, The Giant Constantin, mit. Sein Skelett ist im Museum of Natural History in Mons ausgestellt. | |
| 246 [21] | Zhao Liang | 1982?– | Seine Größe wurde von einem Krankenhaus, indem er wegen einer alten Sportverletzung vorstellig geworden war, bestätigt. Sein Gewicht beträgt etwa 155 Kilogramm. Er überlegt noch, ob er seine Größe im Guinness-Buch der Rekorde publizieren lassen möchte. | |
| 246 [22] | Gabriel Estêvão Monjane | 1944–1990 | Mit 16 Jahren war er 226 Zentimeter und mit 21 Jahren 239 Zentimeter groß. 1987 wurde er offiziell mit 246 Zentimeter gemessen. Er schloss sich einem portugiesischen Zirkus an, wo er nicht mehr anthropomorphisch untersucht wurde. Der Zirkus pries ihn als 265 Zentimeter großen Riesen an. Von 1988 bis zu seinem Tod 1990 stand er als größter lebender Mensch im Guinness-Buch der Rekorde. | |
| 245 [23] | Suleiman Ali Nashnush | 1943–1991 | Ehemaliger größter Basketballspieler. Er wurde 1960 in Rom erfolgreich operiert, um sein Wachstum zu stoppen. Von 1990 bis zu seinem Tod 1991 stand er als größter lebender Mensch im Guinness-Buch der Rekorde. | |
| 244 [24] | Der lange Anton | um 1618-1648 | Der lange Anton war ein Soldat in der Zeit des Dreißigjährigen Kriegs innerhalb der Leibstandarte des protestantischen Feldherrn Christian von Braunschweig-Wolfenbüttel. Sein Skelett ist heute im Museum anatomicum in Marburg zu finden. | |
| 244 [25] | Aurangzeb Khan | 1962– | Seine Größe wurde offiziell nicht bestätigt. Khan erhob im Jahre 2000 Anspruch darauf, der größte lebende Mensch zu sein, was er bei einer Größe von mehr als 238 Zentimetern auch gewesen wäre. Größter Mensch wurde allerdings jemand mit 236 Zentimeter Größe. Er wird auch mit 229 Zentimeter Größe angegeben. | |
| 244 [26] | Mounir Fourar | 1972– | Er wurde, als er etwa 20 Jahre alt war, in einem Krankenhaus mit 244 Zentimeter Größe gemessen, wird aber auch mit 234 Zentimeter genannt. Fourar erhob 2003 öffentlich Anspruch, der größte lebende Mensch der Welt zu sein, was bei einer Größe von mehr als 238 Zentimetern auch zugetroffen hätte. Als größter Mensch wurde dann allerdings jemand mit 236 Zentimeter Größe anerkannt. | |
| 243 [10] | Musutaman | 1962–1996 | Er wird vom Guinness-Buch der Rekorde mit dieser Größe geführt. | |
| 242 [27] | Zhang Juncai | 1966– | Seine Größe wurde bei einer Fernsehsendung im Mai 2006 bestätigt. Er wurde dabei gemeinsam mit dem bis dahin als größter anerkannter lebender Mensch, Bao Xishun (236 Zentimeter groß), gemessen. Mit 16 Jahren war er 180 Zentimeter, mit 20 bereits 210 Zentimeter groß. 1998 wurde er mit 237 Zentimeter Größe gemessen. Mit 18 stand er in der Pekinger Basketballauswahl.[28] Er gilt als größter lebender Mensch in Asien. | |
| 242 [29] | Suparwono The Giant of Lampung | 1985– | ||
| 241 [30] | Felipe Birriel El Gigante de Carolina | 1916–1994 | Birriel war mit 77 Jahren der älteste Mensch, der über 240 Zentimeter groß war. Ab seinem 16 Lebensjahr begann er stark zu wachsen. | |
| 241 [31] | Alexander Sizonenko | 1959– | War bis 1986 einer der besten russischen Basketballspieler mit zwölf Länderspielen. Seine Größe wurde 1998 stehend, wegen gestauchter Rückenwirbel mit 230 Zentimeter und liegend mit 240 Zentimeter gemessen. Bereits in der ersten Schulklasse war er einen Kopf größer als alle anderen Kinder. Es bestehen auch Größenangaben von 240 und 239 Zentimeter. | |
| 241 [32] | Tibetanischer Riese | ?–1943 | War 1941 Kandidat als Leibwächter für den Dalai Lama. | |
| 240 [10] | Sa’id Muhammad Ghazi | 1909–1941 | Wird vom Guinness-Buch der Rekorde mit dieser Größe geführt. | |
| 240 [10] | Abdul Houl | 1872–1892 | Wird vom Guinness-Buch der Rekorde mit dieser Größe geführt. | |
| 240 [33] | Mexikanischer Riese | ?–1899 | Wird vom Guinness-Buch der Rekorde mit dieser Größe geführt. | |
| 240 [34] | Walter Straub | 1925–1986 | Größe laut Pressemeldung vom 24. Februar 1960. | |
| 240 [35] | Barthscher Riese | ? | Bei Umbettungsarbeiten in einem Friedhof fand der Augenarzt Joseph Barth 1783 die Knochen eines türkischen Soldaten. Die Knochen ließen auf eine Größe von etwa 235 bis 244 Zentimeter schließen. | |
| 240 [36] | Huang Chiu Chang | 1968– | Trat gemeinsam in einer Fernsehsendung mit Zhang Juncai (242 Zentimeter groß) und Kang Jianhua (223 Zentimeter groß) auf. Er galt eine Zeit lang als größter lebender Mensch in Asien. |
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_gr%C3%B6%C3%9Ften_Personen
Siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Riese
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